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Denizli 

Pamukkale

Pamukkale wird in diesen Ferien einer der Orte sein, der am meisten Interesse auf sich zieht. Diejenigen, die in den Hotels mit Thermalquelle in der Region Karahayýt übernachten, sich die gesamten Ferien über erholen sowie der Seele und dem Körper Gutes angedeihen lassen wollen, haben ohnhin ihre Pläne gemacht. Möchten Sie aber nicht die gesamten Ferien im Hotel verbringen, werden Sie genügend Dinge finden, die Sie unternehmen können, ebenso genügend Orte, die eines Ausflugs lohnen. Sie können zum Beispiel auf unterschiedlichste Weise anreisen. Wenn Sie sich sagen "Wie lange bin ich schon nicht mehr mit dem Zug gefahren?" – so steht der Pamukkale-Express bereit, der jeden Abend von Ýstanbul abbfährt und am Morgen in Denizli ankommt. Sicher wird dies eine vergnügliche und etwas andere Reise werden.

Denizli: Denizli ist eine Industriestadt mit Fabriken, Werkstätten und gewerblichen Ladengeschäften, die hauptsächlich im Textilbereich tätig sind. Diejenigen, die an Wochenenden Orte zum Aufatmen suchen, beeilen sich, in die Erholungsgebiete in der Umgebung von Denizli zu kommen. Dazu fallen einem zuerst die Orte Gökpýnar, Vali Çeþmesi an der Straße Acýpayam, die Windmühlen von Hisar und Kocapýnar bei Horoz ein. Die dem Stadtzentrum am nächsten gelegene antike Siedlung ist Laodikeia. Biegt man nach 5 km auf dem Weg von Denizli nach Pamukkale nach links ab, erreicht man das Theater der antiken Stadt. Das am besten erhaltenste Bauwerk der antiken Stätte ist ein Brunnen, verziert mit Reliefs und Statuen. Auch die Ruinen eines ionischen Tempels, eines Gymnasions und eines Stadions sind, wenn auch nicht sehr gut erhalten, so aber in einem ansehlichen Zustand.

Pamukale – Hierapolis: Pamukkale ist mit seiner vom Wasser geschaffenen Architektur ein Naturwunder. Becken, die sich in das Weiß gegraben haben und über ein geräumiges Ausmaß verfügen; Stalaktiten (Tropfstein), die sich über die Becken ergießen und Travertinen. Pamukkale liegt nur 19 km von Denizli entfernt. Der Bebauung, die diesen schönen Teil der Natur verschmutzte und das Weiß an manchen Stellen grau werden leiß, wurde vor ein paar Jahren ein Ende gesetzt. Es wurde auch verboten, durch die Teiche auf den Travertinen zu laufen. Das Verbot ist sicherlich dem Schutz dieses außergewöhnlichen Geländes dienlich. Aber wie werden es diejenigen auffassen, die davon gehört haben, dass das Thermalwasser, das über die Travertinen fließt und kleine Teiche bildet, heilende, entspannende und der Schönheit dienende Wirkung hat und die deswegen hierher gekommen sind? Die Menschheit hat diesen schönen Teil der Natur bereits vor Tausenden von Jahren entdeckt und direkt daneben hat man die Stadt Hierapolis gegründet. Eine große Zivilisation ging aus dieser Stadt hervor. Obwohl die Überreste der Stadt über Jahrhunderte Wind, Regen und anderen Zerstörungen ausgesetzt waren, sind Sie noch heute prunkvoll. Vor oder nach dem Stadtrundgang ist ein Besuch des Pamukkale-Museums zu empfehlen, das in dem ehemaligen Bad der antiken Stadt untergebracht ist. An seinen beiden Seiten verläuft ein Säulengang, entlang dessen sich Geschäfte reihen. Das Theater ist in einem guten Zustand, auch eine Kirche ist zu sehen, die einem der Jünger Christus, dem Heiligen Paulus, gewidmet ist. Am Ende des Weges steht der Domitian-Bogen und überall liegen verstreut Ruinen des Bades. Ein Nekropol (Friedhof) dehnt sich über 2 Kilometer aus.

Karahayýt: Das Dorf liegt 5 km von Pamukkale entfernt und ist wie dieses bekannt für sein heilendes Wasser. Auch die für die Region typischen Hotels mit ihren Thermalbädern sind hier zu finden. Im Unterschied zu Pamukkale färbt das Wasser von Karahayýt die Stellen, über die es fließt, in einer ziegelroten Farbe ein. Das unterirdische Pamukkale: Fährt man von Denizli in Richtung Afyon und biegt in der Ortschaft Kaklýk nach links auf eine Straße ein, an der sich eine Zementfabrik befindet, so erreicht man nach 6 km die Höhlen von Kaklýk. In der für Besucher offenen Höhle sehen Sie ein kleines Beispiel der Travertinenformationen von Pamukkale vor sich. Dies bietet einen Erstaunen erregenden Anblick.

Aphrodisias: Aphrodisias ist eine antike Ansiedlung, für deren Ausgrabung und Restauration der Archäologe Kenan Erim sein Leben

widmete. So befindet sich auch das Grab von Erim hier. Aphrodisias ist eine außergewöhnliche Ruinenstadt. Man erreicht sie, indem man den Hinweisschildern folgt, die in der Nähe von Kuyucak auf der Straße von Ýzmir nach Denizli angebracht sind. Der Ort liegt 37 km von der Hauptstraße entfernt und am Eingang der Ruinenstadt befindet sich ein Museum. Man sollte es zu Beginn oder am Ende der Besichtigung unbedingt aufsuchen. Das Theater, das sich an die Akropolis anlehnt, fasste 10 000 Personen. Neben dem Platz befinden sich die Hadrianus-Bäder, in seinem Süden das Gymnasion und zwei byzantinische Kirchen mit Innenhöfen. Weiterhin gibt es Bauten von Bädern, die Hadrian und Aprodite gewidmet sind; neben dem Marktplatz (Agora) ein Odeum und ein auf 14 Säulen gestützter, beeindruckender Aphrodite-Tempel. Östlich des Tempels zählt das monumentale Eingangsportal des Tetrapylons zu den schönsten Überresten der Ruinenstadt. Das Stadium, das größte und am besten erhaltenste der antiken Städte in Anatolien, hat ein Ausmaß von 362 X 56 m und bot 30 000 Zuschauern Platz.

 
 
 
 

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