www.mugla-turizm.gov.tr

Ýzmir

Bergama, Dikili, Çandarlý, Foça

Bergama, Dikili, Çandarlý, Foça sind schöne Landkreise von Ýzmir. An den Bezirk Muðla grenzen die Regierungsbezirke Aydýn, Denizli und Antalya. Da in diesen Regionen wichtige Ruinenstätten wie Selçuk und Bergama liegen, fügen wir an dieser Stelle Informationen über die entsprechenden Landkreise von Ýzmir an. Während Ihrer Ferien in Muðla, in denen Sie das Zentrum der Stadt sowie Kleinstädte und Dörfer des Landkreises besuchen, können Sie sich auch einen oder ein paar Tage Zeit nehmen, um Ausflüge zu den wichtigsten Ruinenstätten und Urlaubsorten der Nachbarbezirke zu unternehmen. Diese Ausflugsziele wurden ohnehin auf den Seiten "Muðla" und zu Ende eines jeden Kapitels beschrieben. Jedoch wollen wir mit diesem Kapitel über die Umgebung vom Muðla die erwähnten Urlaubsorte und antiken Städte, die zu besuchen lohnenswert ist, eigens vorstellen. Es wird Ihnen überlassen bleiben, daraus ein Ausflugsprogramm zusammenzustellen.

Ýzmir

Bergama

Im Kreis Bergama liegen die wichtigsten antiken Siedlungen Anatoliens. Bevor Sie die antiken Städte Pergamon, Asklepion, Allionai und Aigai besuchen, sollten Sie dem Museum von Bergama einen Besuch abstatten. In dem Museum sind die wichtigsten Funde, die man bei Ausgrabungen ans Tageslicht befördert hat, ausgestellt.

Pergamon: Diese antike Siedlung war die Hauptstadt des hellenistischen Königreiches Pergamon. Ruinen stehen im Stadtzentrum von Bergama und auf der Akropolis, die auf einem Berg liegt. Im Stadtzentrum finden Sie Überreste des Atriums Kýzýl (Tempel/Kirche), der dem ägyptischen Gott Serapis geweiht war, und auf der Akropolis liegen auf ein weiträumiges Gebiet verstreut Ruinen. Links des Einganges zu der Ruinenstätte stehen das Hereon, das dem Königsgott Attalos und Emenos geweiht war, etwas weiter davon entfernt Geschäfte aus der hellenistischen Zeit und dahinter Ruinen der Stadtmauer aus der späten hellenistischen Epoche. Gegenüber den Geschäften sieht man die Fundamente des Zeus-Altars, der Altar selbst ist im Pergamon-Museum in Berlin ausgestellt. Im Süden der Geschäfte liegen dagegen die obere Agora der Stadt und etwas weiter davon entfernt der Platz der Heiligen Athene. Auf der Seite des Platzes, an der das Theater steht, findet man Spuren des Athene-Tempels und Ruinen der Bücherei, die mit ihren 200 000 Büchern die größte ihrer Zeit war. Das Theater fasste 10 000 Personen und wurde auf einem steilen Anhang errichtet. Weitere Überreste der antiken Stadt sind unter anderen der Traian-Tempel, dessen Säulen wieder aufgerichtet wurden, der Tempel des Dionysos neben dem Theater, Ruinen der mittleren Stadt zwischen der Akropolis und dem Zentrum von Bergama, das untere und obere Gymnasion sowie das Temenos (abgegrenzter heiliger Bezirk) der Demeter.

Asklepion: Diese antike Stadt liegt 2 – 3 km vom Ortseingang Bergama entfernt. Dort befinden sich Ruinen eines Gesundheitszentrums, das dem Gott der Gesundheit, Asklepios, geweiht war. Das Zentrum bestand aus einem Säulengang, einer Thermalquelle, aus Becken für Schlammbäder und Schlafräumen. Ebenso befindet sich in der Stadt ein antikes Theater, das 5 000 Personen fasste.

Allionai: Die Stadt wird wie das antike Zeugma überflutet werden. Sie liegt 23 km im Nordosten der Landstraße, die Bergama mit Ývrindi verbindet. Zwei Hauptstraßen durchziehen die antiken Stadt, in der auch eine römische Brücke mit Doppelbogen zu finden ist. Weitere Ruinen stammen von dem größten Thermalgebäude, das bisher in Anatolien entdeckt wurde, einem monumentalen Brunnen, von Geschäften und Wohngebäuden, von Bauten, in denen Wein hergestellt wurde, sowie Überreste des Nekropols.

Aigai: Diese antike Siedlung liegt auf einem 360 m hohen Hügel über dem Meer und man erreicht sie nach 13 km hinter dem Ort Yeni Þakran, der an der Landstraße Bergama-Ýzmir liegt. Aigai ist zwar eine weniger bekannte, dafür aber eindrucksvolle antike Stätte, in der Ruinen aus der hellenistischen, römischen und byzantinischen Zeit zu finden sind.

Foça

Das alte Foça ist mit seinen zweistöckigen Steinhäusern, die sich entlang der Küste reihen, seinen Hotels und Restaurants, seinen Fischerbooten an der Bucht, den kleinen Inseln vor der Küste und mit den schmalen, gepflasterten Gassen eine sehr schöne Stadt. Die Geschichte von Foça erstreckt sich über 2 000 Jahre und der alte Name der Stadt lautete "Phokaia". Deren Einwohner waren auf Seefahrt und Handel spezialisiert. Nach der Invasion der Perser verlor die Stadt an Bedeutung und die Einwohner von Phokaia flüchteten aus ihrer Stadt und verteilten sich in der Mittelmeerregion, in der sie neue Städte wie Marsilya gründeten. Ausgrabungen im Zentrum der antiken Stadt dauern derzeit noch an.

Zu den Sehenwürdigkeiten von Foça gehören Steinhäuser, die 7 km außerhalb von Foça liegen, Festungsmauern im Stadtzentrum und Grabmonumente. Zwischen dem alten und neuen Foça findet man schöne Buchten. Zu den Buchten und Inseln der Umgebung werden Bootstouren veranstaltet. Anlaufspunkte sind unter anderem die berühmten Felsen der Sirene, die Inseln Orak und Ýncir, auf der sich Ruinen, ein Camping- sowie ein Picknickplatz befinden.

Çandarlý: Çandarlý ist ein kleiner Ort an der Küste des gleichnamigen Golfes. Dort stehen Feriensiedlungen, eine Fischerbaracke und eine Festung der Genuesen aus dem 13. Jahrhundert. In Çandarlý können Sie auch Gegenstände aus Keramik besichtigen, die von Ausgrabungen des antiken Pitane stammen. Vor der Küste liegt eine kleine Insel.

Dikili: Diese Kreisstadt ist nicht von großer historischer Bedeutung und war Schauplatz eines intensiven Baubooms, im Rahmen dessen zahlreiche Ferienwohungen entstanden. Mit seinem Sandstrand und seinen guten Hotels eignet sich Dikili zum Übernachten, um dann von dort aus Ausflüge in die Umgebung zu machen.

Çeþme

Diese Kreisstadt ist ein glänzender Stern am Himmel des in- wie ausländischen Tourismus. Bis vor kurzem zog die Stadt mit Sand und Sonne sowie mit ihrer Geschichte Interesse auf sich, aber in den letzten Jahren hat Çeþme mit dem Bau neuer Einrichtungen auch in dem Bereich Gesundheits- und Thermaltourismus den gewünschten Platz eingenommen. Wollen Sie sich in der Tat von Stress und Müdigkeit befreien, sollten Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Kommen Sie nach Çeþme, besichtigen Sie dessen Umgebung und nutzen Sie die Gesundheitszentren und Thermalbäder. Sie werden mit neuer Energie nach Hause zurückkehren.

Ausflüge in die Umgebung:

Çeþme: Um die Festung herum liegt das historische Zentrum von Çeþme mit seinen alten Häusern und seinen engen Gassen. In der Festung befinden sich eine seldschukische Karawanserei und ein Museum, in dem in einer eigenen Abteilung Unterwasser-Funde ausgestellt sind. An der breiten Uferstraße reihen sich Hotels, Restaurants und Teegärten. Von der Anlegestelle aus werden in den Sommermonaten Tagesausflüge mit dem Boot zur Insel Sakýz angeboten.

Dalyan: Dalyan liegt 10 Minuten vom Stadtzentrum von Çeþme entfernt und ist in Sommernächten einer der beliebtesten Orte. Entlang der Meeresbucht, die sich ins Landesinnere zieht, finden Sie Fischrestaurants, Kneipen, Hotels und Pensionen. An der Bucht Aya Yorgi gibt es ebenso einen Strand mit Restaurants und Pensionen.

Ilýca: Ilýca ist der beliebteste Sommeraufenthaltsort der Bezirke Ýzmir und Çeþme. Im Sommer ist er voller Menschen und Vergnügen. Sein langer Sandstrand fällt langsam in das Meer ab, was besonders Familien mit Kindern anzieht. Entlang des Strandes finden Sie Hotels und Restaurants. Der Name Ilýca ("Thermalbad") stammt von den Þifne-Thermalquellen, die 1,5 km vom Zentrum von Ilýca entfernt am Rande des Meeres liegen. Sie bilden ein natürliches Becken mit Wasser, das eine Temperatur von 42 Grad hat und das als Trinkwasser wie für Bäder genutzt wird. In der Umgebung dieser Thermalquelle, die sich zu einem Zentrum für Kuren entwickelt hat, stehen Hotels und Pensionen. Etwas weiter entfernt in einem Wald liegt die Erholungsanlage Tanay, die auch Picknick- und Campingplätze umfasst.

Ildýrý: Auf den Hügeln dieses alten griechischen Dorfes findet man die Erytrai-Ruinen, von denen aus man einen wunderschönen Blick auf die Inseln von Çeþme hat, vor allem bei Sonnenuntergang. In dem Dorf Ildýrý, das am Rande des Meeres liegt, finden Sie die besten Fischrestaurants der Region, die alle Sorten von Fisch und Vorspeisen anbieten, darunter die Spezialität Deniz Börülcesi.

Çiftlikköy: Dieses Dorf liegt 2 km vom Stadtzentrum Çeþme entfernt in Richtung der äußersten Spitze der Halbinsel. Vor der Küste von Çiftlikköy liegt die Insel Sakýz. In dem Dorf stehen entlang der engen Gassen Steinhäuser und in seiner Umgebung findet man zahlreiche Feriensiedlungen. Am Rande des Meeres wurden neue und schöne Hotels errichtet.

Alaçatý: Dieses Dorf liegt auf der linken Seite vor Çeþme und ist eine der ältesten Ansiedlungen des Landkreises. In dem Dorf befinden sich sowohl Steinhäuser in engen Gassen wie auch neue, zweistöckige Ferienhäuser, die von Gärten umgeben sind. Die Küsten von Alaçatý bieten türkeiweit die besten Bedingungen zum Surfen und es haben sich dort viele internationale Surf-Schulen niedergelassen. Die ausgedehnten Strände mit ihrem goldgelben Sand fallen langsam in das Meer ab und selbst an den heißesten Tagen im Sommer ist das Wetter dort nicht erdrückend. Von Interesse sind auch die vom Wind geschaffenen Felsformationen. Hotels und Pensionen stehen reichlich zur Auswahl.

Die Umgebung von Efes, Priene, Milet, Didyma und Heraklia Seferihisar, Selçuk – Efes (Ephesus), Kuþadasý und Didim

Die Ferienorte Seferihisar, Gümüldür – Özdere, Kuþadasý und Güzelçamlý sowie Didim liegen in der Nähe des antiken Ephesus. Sie können in einem dieser Orte übernachten und von dort aus Tagesausflüge in die Umgebung unternehmen. Oder machen Sie einen mehrtägigen Ausflug, der all diese Ausflugsziele umfasst, wobei Sie dann mal in dem einen, mal in dem anderen Ort übernachten können.

Seferihisar: Etwa auf der Mitte der Strecke Ýzmir – Çeþme zweigt eine Straße nach Seferihisar ab, die Sie zur Anlegestelle von Seferihisar führt. Von dort aus erreichen Sie Sýðacik, eine kleine Siedlung, die so gut wie vollständig innerhalb der Festungsmauern liegt. Zweistöckige alte Häuser, getrennt durch enge Gassen, lehnen sich an den Rücken dieser Stadtmauer. Dieses Gebiet steht unter Bebauungschutz. An der Küste von Seferihisar finden Sie Fischrestaurants und im Golf von Sýðacik liegen die Inseln Eþek, Kanlý und Küçük. In Seferihisar selbst können Sie nicht ins Meer gehen, weshalb Sie dazu den in der Nähe liegenden Strand Akkum aufsuchen sollten. In dem Wald in der Umgebung gibt es eine Erholungsanlage und einen Camping-Platz. Seferihisar liegt 2 km von Sýðacik entfernt.

Die antike Stadt Teos: In Teos finden Sie Stadtmauern aus der hellenistischen Zeit, die in westlicher Richtung zwischen Olivenbäumen liegen. Auch ein Teil der Bühne des Theaters ist erhalten.

Gümüldür – Özdere: Die Straße Seferihisar-Kuþadasý ist rechts wie links so gut wie vollständig mit Feriensiedlungen bebaut. Auch Siedlungen wie Gümüldür und Özdere zählen zu dieser Invasion von Sommeraufenthalten. Die Umgebung von Özdere ist aus Sicht des Pflanzenbestandes etwas reicher. Die Strände und Buchten sind etwas weniger bebaut und an der Straße liegen die antiken Städte Notion und Klaros.

Efes (Ephesus): Ephesus ist die prächtigste antike Stadt in Westanatolien. Der Eingang zu der Ruinenstätte liegt an der Straße Selçuk – Pamucak. Das obere Stadttor liegt am Eingang zu der Mutter Maria-Kirche. Betreten Sie das Gelände durch dieses Tor, stehen im Osten das Gymnasion, ein Bad und das Palätra (Übungsplatz der Ringer). In Ephesus befinden sich weiterhin das Grab des Lukas, ein Brunnen, die Agora, ein Odeum, die Varius-Bäder, in einem Innenhof, der auf drei Seiten von Säulen abgeschlossen ist, zwei Tempel, die Damation-Straße und Küretlerstraße, die das Memmius-Monument über ein Denkmal mit der Bibliothek des Celsus verbindet, sowie ein monumentaler Brunnen. Auf der Küretlerstraße steht der Traijan-Brunnen und der Hadrian-Tempel, hinter ihnen die Scholastika-Bäder. Gegenüber dem Hadrian-Tempel befinden sich die Yamaç-Häuser, für deren Besichtigung ein gesonderter Beitrag erhoben wird. An der Stelle, an der die Küretlerstraße die Mermerstraße kreuzt, sehen Sie das Aþk Evi ("Haus der Liebe") und die Bibliothek des Celsus, das schönste Bauwerk der antiken Stadt. Auch hier befindet sich eine Agora, hinter der der Serapis-Tempel steht. Auf der rechten Seite einer Kirche aus der byzantinischen Zeit liegt das 24 000 Personen fassende Theater der Stadt und vor dem Theater beginnt die Arcadiane-Straße, die sich bis zu dem historischen Hafen hinzieht. Der Gehweg auf beiden Seiten der Straße ist mit Mosaiken ausgelegt und im Norden der Straße stehen Gebäude, die sportlichen Zwecken dienten, sowie die Mutter Maria-Kirche.

Das archäologische Museum in Selçuk ist das reichhaltigste Museum der Region. Die Festung Selçuk auf dem Berg Ayasuluk kann man vom Stadtzentrum von Selçuk aus zu Fuß erreichen. Am Rande der Festung steht eine stattliche Kirche, die für Johannes den Täufer, einer der Jünger Jesu, erbaut wurde. In der Nähe finden Sie die Isa Bey-Moschee, ein schönes Beispiel für scheldschukische Steinschnitzereien.

Auf der rechten Seite an der Ortsausfahrt von Selçuk in Richtung Kuþadasý befinden sich die Ruinen des Artemision-Tempels, der zu den sieben Weltwundern zählte. Fahren Sie in Richtung der Mutter Maria-Kirche, gelangt man zu den Yedi Uyuyanlar-Höhlen, die an den Ausläufern des Berges Panayýr liegen. 7 km über dem oberen Stadttor von Ephesus steht auf dem Berg Aladað das Haus der Mutter Maria und die Mutter Maria-Kapelle, ein Wallfahrtsort, der für die Christenheit heilig ist.

Pamucak: Pamucak ist ein Küstenstreifen zwischen Selçuk und Efes. Da der Fluss Büyük Menderes das Meer mit Anschwemmungen auffüllte, hat sich das Meer vor dem antiken Ephesus heute bis vor die Küsten von Pamucak zurückgezogen. Ein Sandstrand erstreckt sich dort über mehrere Kilometer. Auf einen Teil dieses Strandes wurden neue und große Hotels gebaut, auch ein Aqua-Park befindet sich dort. Der andere Teil des Strandes ist unbebaut. An den Buchten zwischen Pamucak und Kuþadasý sind ebenfalls Hotels zu finden.

Kuþadasý: Kuþadasý ist eine Kreisstadt der ägäischen Region, die in die Geschichte einging. Bis in die 70er Jahre war Kuþadasý eine kleine und hübsche Kreisstadt in der Nähe einer Karawanserei und einer Festung. In den letzten 30 Jahren wurde dort alles zugebaut und die Stadt verlor viel von ihrem alten Reiz. Seit den letzten 2 – 3 Jahren ist es verboten, Neubauten zu errichten, und man bemüht sich, der Kleinstadt ihre einstige Schönheit zurückzugeben. Im Zuge dessen wurden der historische Basar und die Straßen restauriert, eine Küstenpromenade wurde gebaut und der gesamte Meeresrand wurde, außer der Stelle, an der sich der Yachthafen befindet, als Sandstrand angelegt. Das Symbol von Kuþadasý ist die Insel Güvercin, eine kleine Insel, die mit dem Festland verbunden ist, und auf der Cafés und Restaurants zu finden sind. Das "Kadýnlar"-Meer liegt 2 km vom Zentrum von Kuþadasý entfernt. Ein Sandstrand zieht sich entlang dieses Meerestreifen und an der Straße sowie in Richtung Landesinnere reihen sich Hotels, Restaurants und Vergnügungsorte.

In Richtung Güzelçamlý – Davutlar erstreckt sich ein kilometerlanger Strand. Ein großer Teil der Küste ist mit Feriensiedlungen zugebaut. Der Nationalpark Güzelçamlý und Davutlar gehört zu dem schönsten Küstenstreifen von Kuþadasý. Innerhalb des Nationalparkes mit seinem dichten Pflanzenbestand befinden sich Wanderwege und Strände sowie geschützte Buchten, die innerhalb der Woche wenig besucht sind. Auf der anderen Seite des Nationalparkes liegen Doðanbey, ein altes griechisches Dorf, und die antike Stadt Karine. Ein See erstreckt sich von Doðanbey Richtung Küste, der über Meerengen mit dem ägäischen Meer verbunden ist. Der See mit seinem weinig salzigen Wasser ist voller Fische und an seinem Rande stehen einfache Fischrestaurants. In dieser Gegend besteht Bauverbot. An dem Ende des Sees, in der Umgebung der Landzunge Karakol, findet man Ruinen der antiken Stadt Karine.

Priene: Priene, eine der schönsten Ruinenstätten der Region, liegt in der Nähe des Dorfes Güllübahçe, 5 km nach Söke in Richtung Bodrum. Sie können dem Statdplan der Ruinenstätte folgen und derart ihren Rundgang durch das antike Priene gestalten. Die antike Stadt, die nach dem Entwurf des Hippodamos, einer der berühmtesten Architekten des Altertums, erbaut wurde, ist ein architektonisches Wunderwerk. Sie werden auf Ihrem Rundgang an dem gut erhaltenen Theater, an der byzantinischen Kirche neben dem Theater, dem Gymnasion im Süden, dem Demeter-Temenos am Fuße der Akropolis, dem Tempel der Athene, dessen Säulen zum Teil wieder aufgerichtet wurden, und an dem Bouleuterium, in dem die Versammlungen der Stadt abgehalten wurden, vorbeikommen.

Zwischen Söke und Bodrum liegt Miletos, eine weitere antike Stadt. Die Hafenstadt verlor, wie es auch bei der Stadt Priene der Fall war, mit der Zeit ihre Bedeutung, da der Fluß Büyük Menderes das Meer mit Anschwemmungen auffüllte. In der antiken Stadt finden Sie ein Theater, das 15 000 Personen Platz bot; neben dem Theater das Faustina-Bad, das sich über ein weites Gebiet erstreckt; ein Palästra; hinter den Stadtmauern den Serapis-Tempel; das Fundament der Agora, dessen Hauptbau im Pergamon-Museum in Berlin ausgestellt ist; bei dem Nordtor der Agora die Kirche des Bistums; ein 100 m langer Weg, auf dem Feierlichkeiten abgehalten wurden; seitlich des Weges Geschäfte; die Hafenstraße; sowie zwei Tempel, die den Fruchtbarkeitsgöttern Demeter und Kore geweiht waren.

An der Straße zwischen Ortaklar und Aydýn, 5 km von Ortaklar entfernt, sehen Sie Ruinen der Stadt Magnesia, die zu beiden Seiten der Straße verstreut liegen. Und Didyma. Am Eingang Didim-Yenihisar steht der prächtige Didymaion Apollon-Tempel, der als Heiliger Platz der antiken Stadt Milet genutzt wurde. Der Tempel ist nach Ephesus und Sisam das drittgrößte heilige Bauwerk.Der Altýnkum-Strand liegt an der Küste von Didim. Entlang des Sandstrandes, der langsam in das Meer abfällt, reihen sich Hotels. Im Süden von Didim in 10 km Entfernung liegt die Bucht Akbük und das Fischerdorf Kazýklý. Dort finden Sie Hotels und an der Küste Fischrestaurants. Zwischen Didim und Milas liegt der große Bafa-See, an dessen Ufer ein Hotel und Fischrestaurants zu finden sind. Am Ende des Bafa-Sees zweigt eine Straße nach links ab, über die man nach 9 km das Dorf Kapýkýrý erreicht. Noch etwas weiter entfernt liegt die antike Stadt Herakleia. Auf einer Ebene nahe der Grundschule des Dorfes steht die Agora der antiken Stadt. Auf einem Felsen steht der Tempel der Athene und geht man zu dem Ufer des Sees hinunter, sieht man den Endymion-Altar. Das Theater hingegen liegt oben auf einer Anhöhe. Diese Hafenstadt wurde im 7. Jahrhundert v.Chr. gegründet und verlor später an Bedeutung, da Anschwemmungen, die der Fluss Büyük Menderes mit sich führte, das Meer auffüllten.

Im Herzen des Bezirkes Ýzmir

Sardes, Kula, Tire, Birgi, Ödemiþ-Gölcük und Þirince

Übernachten Sie in Ýzmir oder in Orten der Umgebung wie Bergama, Foça oder Selçuk, können Sie sich einen Tag für einen Ausflug in das Herz des Bezirkes Ýzmir freihalten. Die erste Station eines solchen Ausfluges könnte Sardes sein, danach Kula, auf dem Rückweg von Kula können Sie Ödemiþ-Gölcük, Tire und Sirince besuchen. Zwischen Tire und Selçuk liegen nur 30 km. Man kann diese Strecke auch genau umgekehrt abfahren. Wollen Sie auf dieser Route übernachten, finden Sie in Kula, Birgi, Ödemiþ-Gölcük und Tire gute Hotels.

Sardes: Sardes ist eine der wichtigsten antiken Siedlungen in der Umgebung vom Ýzmir. Sie liegt an der Straße Ýzmir – Uþak und ist von Ýzmir 88 km, von Salihli 7 km entfernt. Die antike Stadt war Zentrum des Königreiches der Lykier. Das große Bauwerk, das man von der Straße aus sieht, ist das Gymnasion der Stadt. Direkt daneben befindet sich eine Synagoge aus dem 3. Jahrhundert, die wieder aufgebaut wurde. Das große Gebäude auf der anderen Straßenseite hingegen ist ein Klosterbau. Etwas weiter davon entfernt sieht man die Ruinen der Agora und an den südlichen Ausläufern der Akropolis Überreste der Stadtmauer. Parallel zu der Landstraße nach Salihli befindet sich ein römisches Bauwerk mit einem Innenhof, eine byzantinische Kirche, ein römisches Bad und in Richtung der Akropolis ein römisches Stadion sowie ein Theater für 20 000 Personen. Schießlich steht an dem Fluss Sard der Tempel der Artemis.

Kula: Fährt man von Sardes in Richtung Uþak, erreicht man nach 35 km den Ort Kula. Mit seinen unebenen Pflasterstraßen, den mit Steinen ausgelegten Innenhöfen, seinen gepflegten Gärten und den zwei– bis  dreistöckigen Steinhäusern mit vorspringenden Erkern ist Kula eine typische anatolische Kleinstadt. Der einzigste Unterschied zu anderen Orten besteht darin, dass Kula seine Vergangenheit bewahren konnte. Der alte Teil der Kreisstadt steht unter Bebauungsschutz und auch der Basar von Kula ist mit seinen Teppichen und Kelims, seinen Eisen- und Kupferschmieden, den Herstellern von Lederwaren und Druckkattun noch immer in die alten Farben gekleidet. Eine erregende Buntheit, ein Einkaufsparadies. Kula ist bekannt für die Gerichte Güveç, Kavurmasý und Kaðýt Kebab.

Gölcük: Fährt man von Salihli nach Ödemiþ, erreicht man zuerst Bozdað-Gölcük. Gölcük ist ein See mit Süßwasser, der auf einer Höhe von 1 050 m liegt und dessen tiefste Stelle 6,5 m beträgt. Seine Umgebung ist voller Grün und von dem naheliegenden Berg aus bietet der Blick auf den See ein zauberhaftes Schauspiel. Der See ist umgeben von Picknick-Plätzen, Restaurants und einem guten Hotel. Zu Essen empfiehlt sich Güveç und Wels mit einer geschmacksvollen Knoblauchsoße.

Ödemiþ: Ödemiþ ist von Ýzmir 116 km entfernt. Ein Teil des Viertels Emmioðlu mit seinen alten Steinhäusern steht unter Schutz. Suchen Sie den Basar des Ortes auf. In der Umgebung von Bozdað, 30 km von Ödemiþ entfernt, liegen Hochebenen und die Gegend ist als Skizentrum bekannt.

Birgi: Dieser historische Ort an den Ausläufern des Berges Bozdað liegt 6 km von Ödemiþ entfernt. In den schmalen und gekrümmten Gassen reihen sich Steinhäuser, von denen das schönste das Haus Çakýrða ist, das man auch besichtigen kann. Ebenso lohnt es sich, die Ulu-Moschee von Birgi zu besuchen. Empfehlenswert ist das Restaurant Kuleli am Ufer des Baches. In dem Ort findet man auch ein schönes Hotel.

Tire: Nach Tire kann man entweder direkt von Ödemiþ aus gelangen, oder man fährt über Torbalý. In der Stadt stehen 41 Moscheen und die Altstadt konnte ihre Struktur bewahren. An beiden Seiten der engen Straßen reihen sich zweistöckige Steinhäuser, die von hohen Mauern umgeben sind. Auf dem bunten Basar findet man Handarbeiten, Gewebe sowie frisches Gemüse und Obst. Neben dem Park von Tire befindet sich das Museum. Interessant sind weiterhin die Bibliothek des Necip Paþa, historische Brunnen und kleinere Moscheen. Tire ist bekannt für seine Köfte. 4 km von Tire entfernt findet man im Grünen Restaurants, die über Bächen errichtet sind. Dort können Sie Vorspeisen und Gerichte bestellen, die aus verschiedenartigsten Kräutern zubereitet werden: Otlu Katmer, Keþkek und gefüllte Zucchiniblüten. Im Zentrum der Stadt finden Sie ein gutes Hotel.

Þirinçe: Dieses schöne Dorf, 8 km von Selçuk entfernt, war vor dem Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei von Griechen bewohnt. Auf dem Berg liegt Ephesus und am Ortseingang das Weingut Artemis. Auf dem Dorfplatz finden Sie Restaurants und Weinstuben. Schlendern Sie durch die Gassen des Dorfes, die sich auf zwei Anhöhen ausdehnen. Ein Teil der zweistöckigen Häuser wurde restauriert und das Gefüge der traditionellen Architektur ist noch erhalten. In Þirince stehen zwei Kirchen, eine davon in Privatbesitz. Auf den Straßen und dem Dorfplatz sind Stände aufgestellt, auf denen die Einwohner des Dorfes Handarbeiten, Gewebe, Geschenkartikel sowie Seife, Olivenöl und Wein aus Eigenproduktion zum Verkauf anbieten.

 
 
 
 

Früher

Drucken

Höher