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Kamelkampfe und Leitfaden 

Kamelkämpfe in Yataðan

Die Geschichte der Kamelkämpfe reicht in der Region bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. Die ägäische Region, die Mittelmeerregion und Marmara sind die Gegenden, in denen am häufigsten Kamelkämpfe veranstaltet werden. Kamele miteinander kämpfen zu lassen ist in einer Hinsicht ein Teil der nomadischen Kultur. In Yataðan werden Kamelkämpfe in Form eines Festes durchgeführt. Diese Tradition wurde in den 50er Jahren begonnen und nach einer langen Pause wird das Fest nun wieder regelmäßig seit drei Jahren organisiert. Das Yataðan Kamelkampf-Festival findet jedes Jahr im Januar statt. Ein Tag vor den Wettkämpfen wird eine vergnügliche "Kýna"-Nacht veranstaltet, an der die Kamelbesitzer und die Gäste teilnehmen. Für die Wettkämpfen verwendet man männliche Kamele, die man "Tülü" nennt. Die Kämpfe werden von einem Schiedsrichter geleitet und die Schiedsrichterkommission gibt anschließend die Ergebnisse bekannt. Die Gruppen von zehn Personen, die die Kamele trennen, nennt man "Urgancý", und die Zweiergruppen, die die Mäuler der Kamele festbinden, nennt man "Aðiz Baðcý". Bei den Kamelkämpfen gibt es, wie das auch bei anderen Wettkämpfen der Fall ist, Kategorien der unteren Klasse, der Mittelklasse, der zweiten und oberen Klasse. Das Kamel, das auf der rechten Seite kämpft, nennt man "Saðcý", das auf der linken Seite "Solcu". Während die Kamele kämpfen, schnallt man ihnen ein Sattel auf, den man "Havut" nennt. Damit werden die Kräfte der Tiere gesteigert. Die Kämpfe dauern 10 Minuten und wenn Sie sich nicht gegenseitig besiegen können, wird das Tier zum Verlierer erklärt, das den Platz verläßt.

Leitfaden Yataðan

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Bürgermeisteramt:    (252) 572 59 00
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Kreisgendarmerie:     (252) 572 53 99
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