www.mugla-turizm.gov.tr

Gerga 

6 km im Osten der Straße Çine-Muðla zweigt eine Straße in Richtung des Madran-Gebirges ab, auf der man nach 15 km das Dorf Kýrsakallar erreicht. Die Ruinenstätte Gerga, zu der man mit einem Führer aus dem Dorf gelangen kann, ist eine der eigentümlichsten Siedlungen, die man in der Türkei findet. Auf allen Felsen am Eingang der Ruinenstätte befinden sich Inschriften, die die Richtung angeben. Die meisten Inschriften sind in Altgriechisch und nur eine einzige ist auf Latein. Laut diesen Inschriften handelte es sich um eine Siedlung, in der die Einwohner unter Führung des Dorfgründers Gerda zu Beginn der römischen Epoche, in einem sicheren Zeitalter also, Statuen ihrer Hauptgöttin aufstellten, in der Umgebung Gräber anlegten und Brunnen bauten sowie auf den Feldern Landwirtschaft betrieben. Der Name der antiken Siedlung steht auf den Felsen geschrieben und wird mit "Gergakome" widergegeben, was "Dorf Gerga" bedeutet. Das Dorf muss wohl unter der Verwaltung der Stadt Alabanda gestanden haben. Auch von Ýncekemer aus kann man, hält man sich Richtung Norden, nach Gerga wandern. Ýncekemer liegt an der Landstraße Muðla.

 
 
 
 

Früher

Drucken

Höher