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Die Ula-Häuser und der Architekt Nail Çakýrhan

Während man heute anstatt der typischen Ula-Holzhäuser die Stadt mit lieblosen Betonbauten bestückt, hat der in Ula gebürtige Architekt Nail Çakýrhan in Akyaka sein eigenes Haus im Stile der alten Ula-Häuser gebaut. Er hat die traditionellen Architektur der Ula-Häuser darüber hinaus mit seiner eigene Interpretation, seinem eigenen Stil bereichert. Das Haus findet überall großen Gefallen. Nail Çakýrhan hat sogar den Architektenpreis Aða Han dafür erhalten. Auf einem großen Gelände wurden Gebäude gemäß des Stiles dieses Architekten errichtet, zuerst kleine Bauwerke, später dann auch Hotels und Feriendörfer. Neben Nail Çakýrhan wurde auch andere Architekten mit diesen Arbeiten beauftragt. Heute sind fast alle Häuser in Akyaka, das an der Küste von Gökova liegt, in diesem Stil gehalten. So hat Nail Çakýrhan die traditionelle Architektur von Ula neu belebt. Auch die Einwohner von Ula erinnerten sich wieder an ihre traditionellen Häuser, die schon dem Vergessen anheim gegeben waren, und restaurierten oder erneuerten die alten Bauwerke. Ebenso begann man, neue Häuser in dem traditionellen Stil zu bauen. Das wichtigste Charakteristikum der Ula-Häuser sind ihre Holzschnitzereien. Decken und die Türen von Schränken sind stets kunstvoll geschnitzt und verziert.

Ausflug in die nähere Umgebung

Den "Ula"-Canon können Sie über eine nahegelegene  Umgehungsstraße erreichen und von dem höchsten Punkt der Straße aus können Sie den Canon betrachten. Wollen Sie durch den Canon wandern, sollten Sie auf alle Fälle einen Führer bei sich haben. Die Wanderung kann am Eingang zum Canon beginnen, der bei dem Dorf Kýzýlaðaç, 5 km von Ula entfernt, liegt.Lassen Sie uns darauf hinweisen, dass in dem Canon die Gefahr besteht, dass an manchen Stellen durch Erdrutsch Steine herunterfallen. Den Wasserfall, der sich in den Frühlingsmonaten in voller Pracht ergießt, können Sie von sicheren Stellen aus fotographieren, die Ihnen Ihr Führer zeigen wird. Seien Sie daran erinnert, das der Canon im Sommer weniger reizvoll ist, weil dann kaum noch Wasser fließt. In Ula befinden sich an der Stelle, an der sich der Berg Alicin erhebt und die in der Region "Yedidelik" genannt wird, 14 Felsengräber. Über diesen Ort sind zahlreiche Legenden im Umlauf. Die Gräber, die man in den weichen Stein der Felsen gemeißelt hat, stammen aus der Zeit der Karier.

 
 
 
 

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