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www.mugla-turizm.gov.tr |
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Milas Hauser, Güllük, Euromos und Labranda |
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Milas-Häuser Ein unverzichtbarer Bestandteil eines Stadtrundgangs durch Milas ist der Besuch der Milas-Häuser, die im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebaut und zum größten Teil restauriert wurden. Noch heute sind sie bewohnt. Der Eingang zu diesen zweistöckigen Häusern führt über einen Innenhof. Erker aus Holz blicken zur Straßenseite hin und das unterste Stockwerk benutzte man im Allgemeinen als Depot und Speisekammer. Küche, Toiletten und ein Stall befinden sich in einer Ecke des Innenhofes, von dem aus man über eine Holz- oder Marmortreppe das obere Stockwerk erreichen kann. Häuser im Zentrum der Stadt, die man unter den Namen Nedime Beler, Murat Mentepe, Selahattin Oguz und Servet Akgün kennt, wurden in der ersten Zeit nach der Gründung der Türkischen Republik unter dem Einfluss europäischer Architekten gebaut. Diese Häuser sind, anders als die Milas-Häuser, von außen nicht einsehbar. Küche und Toilette befinden sich innerhalb des Hauses. LabrandaLabranda, das 14 km im Norden von Milas auf der Hochebene Kocayayla liegt, ist eine der best geschützten antiken Städte in der Türkei. Die Straße dorthin ist nicht asphaltiert und staubig, aber es lohnt sich, diesen etwas mühevollen Weg zurückzulegen. Denn Sie werden zwischen Pinien und Platanen durch eine sehr schöne antike Stadt wandeln, in der zu jeder Zeit ein erfrischendes Lüftchen weht. Labranda war im Altertum über einen 8 m breiten, heiligen Weg mit Mylasa verbunden. Spuren dieses Weges kann man noch heute sehen. Es ist bekannt, dass sich im 5. Jahrhundert v.Chr. ein heiliger Platz in der Stadt befand. Zwei Stadttore, eines im Südosten und das andere im Süden, sind bis heute erhalten. Man sieht weiterhin Ruinen eines Zeus-Tempels, einer Stoa, im Süden des Tempels Vorsprünge zweier großer Terassen, Ruinen eines Andron, in dem kultisches Essen eingenommen wurden, Überreste großer Gebäude, von denen man annimmt, dass sie von dem Palast stammen, und Ruinen von Terassenhäusern. Das Andron, auf das man bei Ausgrabungen stieß, war ein Gebäude mit Fenstern und dient damit als Beweis, dass bereits in der hellenistischen Epoche Fenster angebracht wurden. In der antiken Stadt sind auch Gebäude aus der römischen Zeit zu finden. 200 m im Westen des heiligen Platzes befindet sich ein Stadium, dessen Rückseite mit einer Stützmauer befestigt war. Man nimmt an, dass das Stadium während der Feierlichkeiten, die jedes Jahr 5 Tage lang auf dem heiligen Platz abgehalten wurden, Schauplatz von Wettkämpfen war. Steine, die den Startpunkt und das Ziel bei Wettkämpfen kennzeichneten, liegen noch heute an ihrem Platz. Wenn Sie nach Labranda fahren, können Sie in dem Dorf Kargýcak in einer ländlichen Gaststätte Ihren Hunger stillen. Wir empfehlen Ihnen Menemen, das aus gebratenem Hammelfleisch und fein duftenden Tomaten zubereitet wird. Innerhalb der Ruinenstätte gibt es zwar Toiletten, aber kein Wasser. EuromosWenn Sie am Bafa-See vorbei in Richtung Milas fahren, sehen Sie am linken Wegrand ein Schild (12 km vor Milas), an dem Sie nach Euromos abbiegen. Nach einem Kilometer erreichen Sie die antike Stadt, von der bekannt ist, das sie einst zu Mylasa gehörte. An der Vorderseite des Zeus-Tempels, der gut erhalten ist, stehen noch 8 Säulen aufrecht und im Grunde wäre es möglich, auch die anderen Säulen wieder aufzurichten. Auf Inschriften, die sich auf den Säulen befinden, stehen die Namen derjenigen geschrieben, die den Bau des Tempels finanziell unterstützten. In seiner Nähe befand sich das Theater der Stadt, von dem man heute zwischen Olivenbäumen noch 5 Sitzreihen sehen kann. Vor dem Tempel steht eine Tafel mit Erläuterungen. Auch eine Toilette ist dort zu finden. Es wurde errechnet, dass der Tempel in der Zeit des Hadrian gebaut worden sein muss. Gegenüber des Tempels in Richtung Westen findet man auf den Anhöhen Überreste der Stadtmauer. GüllükEine 8 km lange Straße, die nach rechts von der Landstraße Milas-Bodrum abzweigt, wird Sie nach Güllük führen. Ist Ihnen Bodrum zu überfüllt, können Sie hier ruhige Ferien verbringen und trotzdem von dem naheliegenden Bodrum profitieren. Derzeit ist Güllük noch ein stiller Ort, aber auch Sie wurden bestimmt Zeuge davon, wie abgelegene, friedliche Orte plötzlich "entdeckt" und mit Ferienwohnungen zugebaut wurden, so dass sie nach ein paar Jahren nicht wiederzuerkennen waren. Warten wir ab, wir werden sehen, was passiert. Güllük ist eine kleine Hafenstadt. Von dem Hafen aus wird Bauxit, das in der Umgebung gefördert wird, exportiert. Ohnehin werden Sie auf dem Weg nach Güllük Lastwagen sehen, die Bauxit transportieren. Güllük konnte mit seinen Küstenfischern, die sich an dem Golf von Mandalya und an der Bucht Asin niedergelassen haben, und mit seinen Cafés und Restaurants die Atmosphäre eines hübschen Fischerdorfes bewahren. Die Hotels und Häuser, die sich auf den Hügeln befinden, die von der Küste aus ansteigen, haben jederzeit Blick auf das Meer. Mit einem an Pfählen befestigten Fischernetz im Norden der Stadt und im Meer werden wohlschmeckende Fische unterschiedlichster Art gefangen. Setzen Sie sich in eines der Restaurants an der Küste und bestellen Sie den köstlichen Aal. Der türkische Name des Aals lautet "Yýlan balýðý" (Lügenfisch), aber lassen Sie sich davon nicht abschrecken, er ist vorzüglich. An den meisten Buchten der Umgebung werden Fischkulturen angelegt. Ebenso gibt es in Güllük, wie auch in der Nachbarstadt Bodrum, Werften, in denen die für die Region typischen Boote (Goeletten) gebaut werden. Zwar ist der Anblick der Werften schön, aber über den Anblick, den die Schleppkähne am Hafen bieten, dasselbe zu sagen ist schwer. |
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