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Tauchen in Marmaris |
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Aþkýn Cambazoðlu – Unterwasserarchäologe (Aþkýn Diving, Bodrum) In Marmaris und seiner Umgebung - aus dem Blickwinkel des Tauchtourismus eine der wichtigsten Regionen der Türkei - gibt es 52 Stellen zum Tauchen, die man als Tagesausflug aufsuchen kann. Einige wichtige Orte zum Tauchen, die man von Marmaris aus als Tagesausflug erreicht, lassen sich folgendermaßen aufzählen: Die Landzunge San Mehmet:Die Landzunge, die zwischen Turunç und Ýçmeler liegt, und ihre Bucht eignen sich sowohl für Tauchschüler wie für erfahrene Taucher. Die Felsen erstrecken sich über ein Gebiet von 5 m auf 21 m. An diesem Ort, um den heftig konkurriert wird, sind verschiednste Fischschwärme zu sehen. Auch Nachts kann man an dieser Stelle tauchen, die langsam abfällt und an der es keine Strömung gibt. Die große Felsen strecken sich aufrecht empor. Ebenso findet man dort einen Hohlraum, der "Katedral"-Höhle genannt wird. Der Leuchtturm der Keçi-Insel:Fährt man von Marmaris aus ins offene Meer, sieht man diese Landzunge, auf der ein Leuchtturm steht. An dieser Stelle, die von 8 – 10 m auf 38 m abfällt und erfahrenen Tauchern sicherlich Vergnügen bereitet, kann man zahlreiche Fische verschiedenster Art sehen. Interessant ist, dass sich die Strömung mit der Bewegung des Mondes verändert und man im Wasser in großer Anzahl Scherben von Amphoren findet. Der Leuchtturm der Landzunge Ýnce:Die Landzunge Ýnce liegt auf der Seite der Yýldýz-Insel, die zu der Bucht von Marmaris blickt. Im Vergleich zu anderen Stellen, die im offenen Meer zum Tauchen geeignet sind, ist hier die Sicht unter Wasser weniger klar. Das Meer bietet an dieser Stelle, an der sich unter Wasser Felsen befinden und die von 3 m auf 40 m abfällt, einen wahrhaft tropischen Anblick. Verschiedenste Fischschwärme und Schwämme in allen Farben und Formen sind reizvolle Motive zum Fotographieren. Darüber hinaus können Sie - aber nur, wenn Sie sich besonders aufmerksam umblicken - Meerhasen in unterschiedlichsten Farben sehen, deren Größe zwischen 1 und 4 cm schwankt. Die Landzunge Hayýtlý:Diese Landzunge liegt an der Ausfahrt von Marmaris gegenüber der Keçi-Insel und Taucher bezeichnen sie als Riff. Boote sind dort leicht zu ankern. An dieser Stelle, an der viel getaucht wird und die dennoch ihren Reiz bewahren konnte, können sowohl erfahrene Taucher wie Tauchschüler die Tiefen erforschen. Unter Wasser sind, wenn auch nicht zahlreich, Scherben von Amphoren zu sehen. Taucht man von dem 5 m auf 38 m großen felsigen Grund 30 m in die Tiefe, so kann man Riesenbarsche sehen. Die Bucht Abdi Reis:Diese Bucht liegt auf der Seite der Yýldýz-Insel, die zum offenen Meer blickt, und ist eine schöne Stelle zum Tauchen. Anhänger dieses Sportes nennen sie wegen ihrem klaren Wasser auch Aquarium. Diese Stelle, die interessant ist und an der man gut Tauchen lernen kann, ist auch für erfahrene Taucher ein aufregender Ort, denn kann man lange unter Wasser bleiben, werden die Tauchgänge zu einem Vergnügen besonderer Art. Das Felsenriff fällt von 0 m auf 33 m ab und Fische sind ab einer Tiefe von etwa 12 m zu sehen. Weil die Bucht in der Nähe der Fosforlu-Höhle liegt, ist das Meer allerdings stark befahren. Der Yazih-Fels:Dieser Tauchpunkt liegt ebenfalls auf der Seite der Yýldýz-Insel, die zum offenen Meer blickt, und er fällt von 3 m auf 30 – 32 m ab. Diese Stelle, an der es am Besten ist, morgens zu tauchen, und an der sich große Felsblöcke und steile Felswände befinden, wird am Nachmittag schnell schattig. Schwärme verschiedenster Fischarten begrüßen die Taucher und schwimmt man in Richtung der farbigen Höhle, so besteht die Chance, Hummer zu sehen. Die Baca-Höhle:Diese Höhle wird bei Unterwasserfotographen mit Sicherheit auf Interesse stoßen, wenn sie auch für Höhlentaucher weniger reizvoll ist. Sie ist die bekannteste Höhle in Marmaris und damit ein Muss für Freunde des Tauchsports. Diese Stelle, die von 5 m auf 50 m abfällt, eignet sich sowohl für Taucher in Ausbildung wie für erfahrene Taucher. Die Höhle erinnert mit ihrem konischen Aufbau, der einem offenen Kamin ähnelt, an einen langen Schornstein, der am Eingang 14 m, am Ausgang jedoch nur 4 m hoch ist. In der Höhle werden Sie mit Sicherheit bei jedem Tauchgang auf rotweißgestreifte Fische und kleine Krabben treffen. Die Aksu-Bucht:Die Bucht liegt ebenso auf der Seite der Yýldýz-Insel, die zum offenen Meer blickt. In der Tiefe wird das Blau des Wassers immer dunkler. Sie ist die einzigste Bucht, an der man sowohl zu Ausbildungszwecken tauchen kann, die aber auch für erfahrene Taucher interessant ist und darüber hinaus auch für diejenigen geeignet sind, die zuvor noch nie getaucht sind. An der Stelle, an der das Boot vor Anker gegangen ist, spielen zahlreiche kleine Fische mit den Anwärtern, die gerade zu Tauchprofis ausgebildet werden, und ergänzen derart das Lernen mit einem Vergnügen eigener Art. Schwimmt man Richtung des offenen Meeres, sieht man einen Fels, bei dem man ab einer Tiefe von 18 – 20 m auf Riesenbarsche treffen kann. Auch eine Felswand ist zu sehen, die auf 40 m abfällt, sowie eine byzantinische Amphore, die an ihrer bauchigen Stelle ein rundes Loch hat. Die Landzunge Kütük:Obwohl dieser Tauchpunkt von 0 m auf 52 m abfällt und zum Felstauchen sehr geeignet ist, kann die Tiefe einen solchen Zauber ausüben, dass man seine Grenzen überschreitet, weshalb man sehr vorsichtig sein sollte. In der Tiefe sind viele Fische zu sehen und die Strömung ändert sich mit den Bewegungen des Mondes. Die Bucht Kadýrga:Diese Bucht liegt am weitesten von Marmaris entfernt und an der Einfahrt gegenüber dem Leuchtturm Kadýrga befinden sich Felsen. Dieses schöne Riff, das von 0 m auf 38 – 40 m abfällt, ist einer der seltenen Orte, an dem sowohl Tauchschüler wie erfahrene Taucher unvergessliche Tauchgänge machen können. In einem Gebiet, das 15 m vor dem Leuchtturm beginnt, liegen viele Amphoren und man fand hier die Überreste eines gesunkenen Schiffes aus der hellenistischen Zeit. Hunderte von Amphoren kleben auf den Felsen und wenn Sie Glück haben, können Sie zu Beginn der Saison auf diesen Felsen und zwischen den Amphoren zahlreiche Hummer und Krebse sehen. Zu Ende der Saison hingegen werden die Taucher bei so gut wie jedem Tauchgang von Meergrundelschwärmen begrüßt. Für Unterwasserfotographen hat diese Stelle vielfältige Motive zu bieten. |
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