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Orhaniye, Kýzkumu und Selimiye |
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Orhaniye, KýzkumuOrhaniye liegt nur 2,5 km von Turgut entfernt. Hinter Turgut teilt sich der Weg und eine Straße führt rechts ab nach Orhaniye, über die nach links abzweigende Straße hingegen erreicht man Selimiye. Orhaniye ist eines der wichtigsten touristischen Zentren an der Küste des Golfes von Hisarönü. Yachten, die den Golf von Hisarönü aufsuchen, bleiben mit Sicherheit in Orhaniye über Nacht. In Orhaniye liegt das Meer zu jeder Zeit still und ruhig da. Die Farbe der Pinienwälder in der Umgebung spiegelt sich im Wasser, wodurch das Meer einen Farbton angenommen hat, der nur an dieser Bucht zu finden ist. Es ist derart ruhig dort, dass Sie beim Schwimmen nur Ihre eigenen Geräusche vernehmen. Derweil werden die Menschen, die inmitten des Meeres waten, Ihre Aufmerksamkeit auf sich lenken. Sie werden staunen. Durch Bewegungen des Sandes hat sich nämlich eine Sandbank gebildet, die an der Küste beginnt und die Bucht zweiteilt. Diesen, ungefähr 600 m weit reichenden Streifen nennt man "Kýzkumu" (Der Sand des Mädchens). Es gibt diesbezüglich auch eine Legende: "Ein Mädchen hat, um zu ihrem Geliebten zu gelangen, ihren Rock mit Sand gefüllt, mit dem sie das Meer auffüllte. Derart bahnte sie sich einen Weg durch das Wasser. Der Sand reichte jedoch nicht aus und das Mädchen ertrank".In der Mitte der Bucht liegt eine Insel, auf deren Anhöhe sich Ruinen einer Festung befinden. Man nimmt an, dass die Festung Teil der antiken Stadt Baybassos war, die man in dieser Region gegründet hatte. Sie können an den Felsen Halt suchen und bis zu der Insel laufen, auf der dann ein Fußpfad zu den Ruinen der Festung auf den Hügel führt. Der Ausblick dort ist zauberhaft und wird Sie der Mühen entlohnen. Die Einwohner der antiken Stadt Baybassos haben mittels Äquadukten und Röhren von dem Wasserfall bei dem Dorf Turgut Wasser zu der Festung geleitet. Von Orhaniye aus werden Bootstouren an den Golf von Hisarönü durchgeführt. An Buchten wie Selimiye, Hisarönü und Ýnbükü sowie bei der Insel Diþlice werden Pausen eingelegt. Die Touren dauern bis zum Abend, Mittagessen ist inklusive. Die Insel Diþlice, die genau gegenüber dem Hotel Robinson Club Maris auf einem Hügel liegt, der sich über den Golf von Hisarönü erhebt, ist interessant wegen ihrer kleinen Canons und Felsformationen. An der Bucht Keçi Bükü, am Eingang zu der Bucht Orhaniye gelegen, befinden sich der Yachthafen und das Hotel Martý Marina, an dem im Sommer wie im Winter Yachten anlegen und wo auch Reparaturen vorgenommen werden. Neben diesem Hotel stehen Ruinen eines Klosters, wobei es sich lohnt, die Mosaiken in dessen Garten zu betrachten.Von Orhaniye aus können Sie sowohl nach Hisarönü fahren wie auf die Landstraße Marmaris-Datça einbiegen. Zwischen Orhaniye und Hisarönü, die nur 3,5 km voneinander entfernt sind, gibt es eine breite und asphaltierte Straße. Wo kann man übernachten? In Orhaniye gibt es ein Motel und Pensionen, in denen Sie Unterkunft finden können. Kýzkumu Motel: 0252/487 10 23. SelimiyeVon Orhaniye aus folgen wir der asphaltierten, breiten Straße entlang der Küste nach Bozburun. 10 km nach Orhaniye erreichen wir die Kreuzung von Turgut, nach weiteren 7 km befinden wir uns in Selimiye. Auch Selimiye ist einer der Anlaufspunkte der Schiffe der "Blauen Reise", die zwischen Bodrum und Marmaris verkehren. Das Dorf liegt mitten im Grünen und das Meer ist sauber und im Allgemeinen ruhig. Aber leider gibt es keinen Sandstrand. Kleine Restaurants an der Anlegestelle stehen den Booten zu Diensten und in der Umgebung herrscht eine unendliche Stille – ein geeignter Ort für diejenigen, die weit weg von Menschengedränge Urlaub machen wollen.In der Umgebung von Selimiye sind auch historische Ruinen zu finden. Im Umkreis des Ortes, den man zu antiker Zeit "Hydras" nannte, stehen Ruinen von drei Festungen. Eine davon liegt auf dem höchsten Berg von Selimiye, eine andere auf dem Sarýkaya-Berg und bei der dritten handelt es sich um die Festung Aþarkale bei dem Ort Kýzýlköy. Stadtmauern aus der hellenistischen Zeit sind dagegen auf den Hügeln im Südosten der Bucht zu besichtigen. Weitere sehenswerte Ruinen der Stadt stammen von einem Beobachtungsturm, der von der Küste aus 100 m entfernt im Meer steht und zu dem Zweck errichtet wurde, Schiffen den Weg zu zeigen; von einem Leuchtturm, einem Kloster und einem Theater. Funde von Schiffen hingegen, die in der Gegend gesunken sind, werden im Unterwasser-Museum in Bodrum ausgestellt. Die Bucht von Selimiye bildet einen natürlichen Hafen, an dem Schiffe bei stürmischen Wetter Unterschlupf finden. Suchen Sie an dieser Bucht einen Sandstrand, so können Sie zu dem 2 km entfernten "Sýð Limaný" (Untiefer Hafen) mit seinem leuchtenden Sand gehen. Wo kann man übernachten? Pensionen:Emre Motel: 446 40 10Beyaz Güvercin Motel: 446 42 74Emin Motel: 446 40 87Begovina Motel: 446 42 02 Was ißt man? In der Umgebung der Anlegestelle von Selimiye, an der die Yachten vor Anker gehen, befinden sich zahlreiche Restaurants. Fische sind reichlich vorhanden. Je nach Sorte werden Sie diese gegrillt oder gedämpft, wobei ein besonderes Olivenöl und Lorbeerblätter dem Sud einen eigenen Geschmack verleihen. Gefüllte Zucchiniblüten sind eine Spezialität der südlichen Ägäis. Bootstouren zu den Inseln Kamelya und DiþliceVon Selimiye aus kann man mit dem Boot Tagesausflüge zu nahegelegenen Buchten und Inseln machen. Wie es auch bei Bootstouren von Orhaniye aus der Fall ist, ist die erste Station die Insel Kamelya, die man nach einer 45 minütigen Fahrt erreicht. Auf einer Anhöhe am Strand, die leicht zu ersteigen ist, steht ein Kloster. Ein Mosaik aus schwarzen, weißen und grauen Steinen, die aus dem Meer stammen, schmückt den Boden des Klosters. Ein weiterer Anlaufspunkt, den auch die von Orhaniye kommenden Boote aufsuchen, ist die Insel Diþlice. Auf der Insel, die genau gegenüber des Hotels Robinson Club Maris liegt, finden sich monumentale Felsformationen aus vulkanischem Gestein. Weil sich die Felsen derart winden, können Liebespaare zahlreiche Ecken finden, an denen sie ungestört sind, weshalb man die Insel auch "Liebesinsel" nennt. An der Rückseite der Insel, die zu der Bencik-Bucht blickt, liegen dagegen kleine Sandstrände. |
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