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Wasserfall, Höhle und antike Siedlungen
in Karacasöðüt

Biegen Sie am 11. Kilometer auf der Straße Marmaris-Muðla Richtung Karacasöðüt ab, so erreichen Sie über die durch Pinienwälder führende Straße die unvergleichlichen Küsten von Gökova. Die Häfen Karaca und Söðüt gehören zu den wichtigsten Anlaufspunkten der Schiffe der "Blauen Reise". Trotz der Spuren, die ein Brand hinterlassen hat, der vor Jahren ein weiträumiges Gebiet verwüstete, sind sie nochimmer reizvoll. Um zu dem Wasserfall von Söðüt und zu der Karacain-Höhle zu gelangen, müssen Sie nach 2 – 3 km auf der Straße Richtung Okluk-Bucht nach rechts abbiegen. Da der Weg nicht ausgeschildert ist, fragen Sie die einheimische Bevölkerung. Der Wasserfall ergießt sich aus einer Höhe von 25 m und unten sammelt sich das Wasser in einem natürlichen Becken. Hier befindet sich auch einer der Haupteingänge zu dem Somalýkaya-Naturschacht der zweigeteilten Höhle, die die beiden Namen "Somalýkaya-Naturschacht" und "Suçýktý-Höhle" trägt. Sie müssen, um in die Höhle hineinfahren zu können, ein Schlauchboot mit sich nehmen, denn man kommt man nur auf diese Art weiter. Dieser Teil der Höhle ist 421 m lang und 15,5 m tief. Ein 342 m großer Teil der Karacain-Höhle ist aktiv und beherbergt zwei Seen. Unerfahrere sollten sich einen Führer nehmen und nicht mehr als 10 m in die Höhle eindringen. Die Suçýktý-Höhle liegt 1 km im Westen des Somalýkaya-Naturschachtes. Von ihr konnte nur ein 1 km langer Teil von Höhlenforschern entdeckt werden. Das Gebiet, auf dem sich der Wasserfall und die Höhle befinden, steht unter Bebauungsschutz und Bemühungen dauern an, dieses Gelände für den Tourismus zu öffnen. Ungefähr 2 km im Südosten des Dorfes Söðüt stehen auf dem Altýnsivrisi-Berg die Ruinen der antiken Stadt Euthena. Wollen Sie vom Meer aus auf den 700 m hohen Berg hinaufsteigen, gelagen Sie zuerst zu der Siedlung Ovacýk, die zu dem Dorf Karaca gehört. Dann müssen Sie, einem steilen und schmalen Pfad folgend, weiter in die Höhe klettern. Wenn Sie die Gegend nicht kennen, fragen Sie die Einwohner des Dorfes nach dem Pfad. Nähern Sie sich dem Gipfel, so werden Sie auf das Nekropol der antiken Stadt, etwas weiter oben auf verschiedene Ruinen der Stadtmauer, auf Felsengräber und Zysternen treffen. Auf dem Gipfel steht neben den Ruinen eines antiken Tempels das Häuschen des Forstbediensteten. Wenn Sie Glück haben, wartet ein Tee auf Sie. Man vermutet, dass Euthena in antiker Zeit ein kleines Städtchen war, das zu Rhodos gehörte. In der Nähe von Söðüt gibt es noch eine weitere antike Stadt. Die Ruinen der antiken Stadt Amnistos stehen auf einer Landzunge in der Nähe des Dorfes. Von der Stadt haben Ruinen der Stadtmauer und an der Küste eine Mauer des alten Hafens bis heute überdauert.

Am Golf von Gökova eine "Blaue Reise" auf dem Festland

Der Golf von Gökova ist eine der beliebtesten Routen der "Blauen Reise". Die schönsten Buchten auf dieser Route liegen zwischen Karacasöðüt und der Bördübet-Bucht. Die Namen dieser Buchten sind der Reihe nach: Okluk (die Einfahrt zu dieser Bucht, auf der sich ein Sommerhaus befindet, das zu der Zeit des türkischen Staatspräsidenten Özal gebaut wurde und noch heute benutzt wird, ist verboten), Ýngiliz Limaný, Löngöz, Yedi Adalar, Gücül Limaný und Bördübet. Es gibt zwischen diesen Buchten zwar noch weitere, große und kleine Buchten, aber sie sind nicht zu erreichen. Liegt Ihr Auto nicht zu sehr auf oder fahren Sie einen Geländewagen, können Sie versuchen, diese Strecke auf einer nicht befestigten Straße zurückzulegen. Diese Straße, die die genannten Buchten verbindet, wird auch als Route für Safari-Touren mit dem Jeep benutzt, die Reiseagenturen aus Marmaris veranstalten. Der Ýngiliz Limaný (Englischer Hafen) ist einer der Stationen auf einer Safari-Tour und einer der schönsten Buchten der Welt. Die Bucht liegt versteckt zwischen Pinienbäumen, die sich bis an die Küste ziehen. Was der berühmte Seefahrer Sadun Boro über diese außerordentliche Naturschönheit geschrieben hat, können Sie dort lesen. Am Ýngiliz Limaný stehen Restaurants den Bootsfahrern zu Diensten. An der Bucht Löngöz, die zu den Buchten gehört, denen die Boote am meisten Interesse zeigen, kann man bei dem Laubenlokal Ali Baba Zelte aufstellen und campen. Sie können sich bei Ali Baba gefüllte Weinblätter, Salat, eine Kartoffelpfanne, auf offenem Feuer gegrillten Fisch und kühle Getränke bestellen. Auf der Insel Yedi Adalar gibt es den "Kambur Kemal’ýn Yeri", wo Sie allerdings nicht essen, sondern, in der entsprechenden Jahreszeit, den Geschmack der Frenk-Feigen erkunden können. In dem Restaurant "Defneli Þimþek" können Sie hingegen frischen Fisch und gegrilltes Fleisch kosten. Der Camping-Platz Amazon an der Bördübet-Bucht ist die letzte Station. Danach können Sie entweder auf dem gleichen Weg zurückkehren oder die Straße Marmaris-Datça benutzen.

 
 
 
 

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