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Die Thermalquelle Sultaniye

Fahren Sie von Köyceðiz aus über das Dorf Hamitköy nach Ekincik, sehen Sie an der Straße ein Schild zu der Thermalquelle Sultaniye, die etwa 500 m von der Straße abliegt. Die Quelle können Sie auch mit Tagesausflugsbooten erreichen, die in Köyceðiz, Dalyan und Ekincik abfahren. Auch auf manchen Bootstouren wird die Thermalquelle aufgesucht und dort eine Pause eingelegt. Über die Thermalquelle kann man viele Geschichten von Kranken hören, die im Rollstuhl oder auf der Bahre zu der Thermalquelle gebracht wurden und die dann nach einer Behandlung mit 21 Kuren aufstehen und laufen konnten. Ob Sie das glauben oder nicht, das überlassen wir Ihnen, aber wir können mit Sicherheit behaupten, dass die Thermalquelle Sultaniye diejenige ist, die in der Türkei die höchste Radioaktivität aufzuweisen hat. Das 39 Grad heiße Wasser enthält Kalsiumchlor, Kalsiumsulfat, eine Kalsium-Schwefel-Verbindung und Radon. Das Wasser hilft bei Rheumatismus und Ischias sowie bei Haut- und gynäkologischen Krankheiten. Aber das wichtigste ist die hohe Radioaktivität, die rehabilitierende Wirkung hat. Es ist bekannt, dass die Thermalquelle von den Einwohnern von Kaunos vor über 2 000 Jahren geöffnet wurde. Ruinen von Krankenhäusern in der Umgebung bestätigen dies. In der antiken Zeit war die Thermalquelle auch beliebt weil man behauptete, ihr Wasser steigere die Sexualität. Trinkt man das Wasser einer Quelle, die neben dem großen Becken entspringt, können verschiedene innere Krankheiten geheilt werden. Wollen Sie hier mehrere Tage verweilen, stehen bei der Thermalquelle auch Zimmer zur Vermietung. Machen Sie dagegen einen Tagesausflug, können Sie sich in den Einrichtungen der Stadtverwaltung mit Essen und Trinken versorgen. In der Umgebung gibt es noch weitere Thermalquellen, die jedoch weniger berühmt sind. Fährt man von Sultaniye 5 km in Richtung Horozlu, erreicht man das ruhigere Ilýca. Zwischen Köyceðiz und Sultaniye verkehren auch Minibusse, die morgens in Köyceðiz abfahren und abends zurückkehren.

Ausflüge in die Natur

Köyceðiz ist ein Paradies für den Ökotourismus. Die Berge, an die sich die Stadt anlehnt, sind wunderbar. Der Berg Çiçekbaba (Sandras) dieses schattigen Gebirges ist 2 295 m hoch. Auf den Ausläufern des Gipfels des Sandras-Berges liegen hübsche Dörfer und Hochweiden. In der Nähe des Gipfels liegen die Seen Kartal und Gökçeova und in dem gesamten Gebiet gibt es Wanderwege und Routen für Jeep-Safaris. Auf dem Dalaman-Fluss werden Rafting-Touren veranstaltet, die in Akköprü beginnen. Erkundigen Sie sich bei den Reiseagenturen in Köyceðiz, Marmaris und Dalyan, Sie werden ein reiches Angebot an verschiedensten Touren finden.

Die Umgebung von Köyceðiz

In der Umgebung von Köyceðiz gibt es zahlreiche Orte, die man besuchen kann und sehen sollte. Reiseagenturen in Köyceðiz und vor allem in Dalyan veranstalten interessante Tagestouren in die Umgebung. Wir empfehlen Ihnen, daran teilzunehmen. Die Ausflüge werden von den Agenturen bewußt so organisiert, dass sie in etwas weiter entfernt liegende Gegenden führen. Denn man weiß, dass wenn stets nur bekannte Orte wie Köyceðiz, der See und der Ýstuzu-Strand als Ausflugsziel dienen, werden diese den Tourismus ab einem bestimmten Punkt nicht mehr verkraften und ein Naturwunder könnte der Vernichtung preisgegeben werden.

Das Landgut Palmiye

Fährt man von Köyceðiz nach Hamitköy, erreicht man nach 2 km das Landgut Palmiye. Der Besitzer dieses Lansgutes ist ein pensionierter Doktor und ein Bewunderer von Köyceðiz und der Natur. Er hat eine Sammlung tropischer Pflanzen zusammengestellt und hat aus allen Teilen der Welt 400 verschiedene Arten von Palmen in sein Gut gebracht und dort angepflanzt. So sind in dem Landgut interessante tropische Pflanzen zu sehen, eine Art Arboretum.

Das Arboretum Yunus Emre

Machen Sie sich von Köyceðiz auf Richtung Muðla, werden sie nach 8 km in der Gegend des Dorfes Toparlar ein Schild sehen, das Sie in das Arboretum Yunus Emre führt. Wollen Sie nach dem Landgut Palmiye noch ein zweites Baummuseum besichtigen, so sollten Sie unbedingt hierher kommen. Innerhalb des Arboretums gibt es Fußwege und Sie werden in dieser außergewöhnliche Atmosphäre allein mit der Natur sein.

Wasserfall und See

Nach dem Schild, auf dem das Arboretum Yunus Emre angeschrieben ist, fahren Sie 200 m weiter, wo Sie dann Ihr Fahrzeug abstellen. Folgen Sie dem Tal zu Ihrer Rechten, taucht nach einem 10 minütigen Anstieg der Wasserfall mit seinem See vor Ihnen auf. Dieser Ort wird auch gerne zum Picknik machen und bei Jeep-Safaris aufgesucht. In dem See mit seinem sauberen Wasser, in den sich der von Bäumen umgebene Wasserfall ergießt, können Sie schwimmen. Entlang des Tales können Sie noch etwa eine Stunde weiter nach oben wandern. Unterschiedlich tiefe Seen und kleine Wasserfälle schmücken das Tal und Ihre Wanderung wird bei einem Wasserfall enden, der stattlicher ist als der erste. Es ist ratsam, diese Wanderung in Begleitung eines Führers zumachen.

Das Gestüt Remo Han

500 m nach dem Arboretum-Schild an der Straße Köyceðiz-Marmaris werden Sie ein weiteres Schild mit der Aufschrift "Gestüt Remo Han" sehen. Auf dem Weg, der innerhalb des Arboretums verläuft, steht ein Tor mit einem Bogen, das Sie zu dem Gestüt Remo Han führen wird. Das Gestüt auf dem grünen, sumpfigen und etwas unebenen Gelände gehört Remzi Yücel, der aus Malatya stammt und lange Jahre in Deutschland gelebt hat. Die Liebe zu den Pferden war der Anlass zur Gründung des Gestüts, auf dem reinrassige Araber-Pferde gezüchtet werden, deren Art seit 220 Jahren Bestand hat. Am Eingang zu dem einstöckigen Haus, das mit 16 Kuppeln geschmückt ist, stehen links Nomadenzelte und gegenüber befindet sich eine Sammlung alter landwirtschaftlicher Geräte. Das Haus betritt man über Pflastersteine, zwischen denen Kräuter wachsen. Die Mauern sind mit osmanischen Steinschnitzereien verziert und man sieht die Kuppeln von innen. In dem mit weißen Steinen ausgelegten Restaurant stehen Stühle aus Holz und die Tischdecken stammen aus Buhara und Samerkent. In dem Haus findet sich ein Webstühl und die Gäste werden über die Teppichknüpferei und das Wollefärben informiert. In dem botanischen Garten des Anwesens sind kleine Teiche angelegt, in denen Wasserschildkröten leben. Um die Teiche stehen Eukalyptusbäume, Pinien, Platanen und Styraxbäume.Remo Han, Tel: 0252/265 28 88

 
 
 
 

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