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Fethiye |
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Gedenkt man jedem Ort, eines jeden Meeres mit einer Farbe, so ist die Farbe von Fethiye türkis. Türkis heisst, ein Blau, das in Grün übergeht und dessen Farbton von den türkischen Fayencen stammt. Dieser schönste Ton des Blaus hat sich über das Meer von Ölüdeniz bei Fethiye gelegt. Am Abend, wenn sich die Zeit des Sonnenuntergangs nähert, wird das Ölüdeniz zu einem Naturwunder und Sie werden ein Türkis zu sehen bekommen, das Sie in keinem anderen Meer je wieder erblicken können. Nennt man diesen Farbton blau – es ist kein Blau; nennt man diesen Farbton grün – es ist kein Grün. Seine Farbe ist, man kann es nur schwer in Worten widergeben, sowohl blau wie grün. Am Besten ist es, Sie fahren hin und betrachten es selbst, Ihr Herz wird stocken. Sind Sie in Fethiye und haben Sie eine Unterkunft gefunden, besuchen Sie zuerst das Einkaufsviertel im Zentrum von Fethiye. Sind Sie einmal durch diese lieblichen, engen Gassen mit ihren winzigen, schattigen Plätzen gegangen, in denen die Gebäude gut gepflegt und die Bebauung unter Kontrolle gehalten wurde, so werden Sie sich nunmehr als Einheimischer fühlen. Sie werden vergessen, dass Sie fremd sind, und es wird das Gefühl in Ihnen aufsteigen, als würden Sie bereits seit Jahren hier leben. Wird es Abend, ändert sich Farbe und Atmosphäre dieses Viertels. Die Zeit der Restaurants und Bars hat nun begonnen. Das Geräusch brutzelnder Fische auf den Grills und ein leichter Anisgeruch durchziehen die Lüfte. Man hat auch die Hitze des Tages hinter sich gelassen und die Frische des Abends hat Einzug erhalten. Die Umgebung von Fethiye zu entdecken ist keineswegs leicht. Es gibt alles: Geschichte, Kultur, Sandstrände, Wassersport, Windgleiten auf den besten Abhängen der Türkei, die eindruckvollsten Ruinenstätten des Landes, die schönsten Buchten, die beste Küche und zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Es gibt wenig Orte wie Fethiye, an denen man seine Ferien so erfüllt verbringen kann, an denen jeder Augenblick voller Genuss ist. Aus diesem Grund ist es auch schwierig, Fethiye auf ein paar Seiten unterzubringen. Aber lassen sie unseren Rundgang beginnen. StadtrundgangIm Altertum war Telmessos als Stadt der Propheten berühmt. Die alte Stadt Telmessos wurde auf einem weiträumigen Gelände gegründet, das sich von den Bergabhängen hinter Fethiye bis zum Ufer des Golfes erstreckte. Noch heute kann man Ruinen der alten Stadt betrachten. Schauen Sie in die Höhe, so sehen Sie an der Anhöhe das Grab des Königs Amintas. An der Vorderseite des Garbmales, das in ionischem Stil in der Art eines Tempels gebaut ist, befinden sich zwei Säulen. Im mittleren Teil der linken Säule steht "Amintas, Sohn des Herpamias" geschrieben. Weiter im Innern stehen drei Steinbänke. Innerhalb der yükselen tepenin üzerindeki Telmessos akropolünde Aziz John Þovalyelerinin yaptýðý sanýlan bir kalenin kalýntýlarý var. Kale Osmanlý döneminde de kullanýlmýþ. Tepeye çýkanlar, sur kalýntýlarý, sarnýç ve tepenin doðu yüzünde küçük kaya mezarlarý görecekler. Stadt und in ihrer Umgebung werden Sie viele ausgemauerte Gräber und Felsengräber sehen. Das wichtigste der ausgemauerte Grabmale steht neben der Post und wurde in der lykischen Zeit erbaut. Das Grabmal ist mit Reliefs geschmückt, die Krieger symbolisieren. Auf der Akropolis von Telmessos, die auf einem Berg lag, der sich im Süden der Stadt erhebt, befinden sich Ruinen einer Burg, von der man anninnt, dass sie von Rittern Johannes des Täufers gebaut wurde. Auch zu osmanischer Zeit wurde diese Burg genutzt. Steigen Sie auf diesen Berg, sehen Sie Überreste der Stadtmauer, eine Zysterne und auf der Ostseite des Berges kleine Felsengräber. Das Amphietheater von Telmessos genau über der Anlegestelle wurde bei Ausgrabungen, die noch andauern, entdeckt. Es ist bekannt, dass dieses Theater, das in der römischen Epoche gebaut und im 2. Jahrhundert n.Chr. renoviert wurde, eine Kapazität von 5 000 Personen hatte und in der byzantinischen Zeit als Arena genutzt wurde. Derzeit dauern Vorbereitungen an, um das Theater von Telmessos zu restaurieren, das in seinem jetzigen Zustand 1 500 Personen fasst. Zu Werken aus der osmanischen Zeit, die in Fethiye zu finden sind, zählen die im Jahre 1791 gebaute Eski-Moschee und das Hamam (Dampfbad) von Fethiye. Beide Bauwerke stehen im Einkaufsviertel Paspatur. Das Hamam mit seinen 14 Kuppeln und 6 Arkaden ist noch heute in Gebrauch. Das Denkmal der gefallenen Soldaten, das man im Jahre 2001 in Fethiye einweihte, wurde zum Gedenken an die Gefallenen des Befreiungskrieges und der Çanakkale-Kriege sowie an die auf Zypern und in Korea Gefallenen errichtet. Reliefs, die den gesamten Sockel des Denkmales säumen, berichten von den Soldaten, die bei diesen Kriegen gefallen sind. Das Museum von FethiyeIn dem Museum werden Stücke ausgestellt, die man bei Ausgrabungen von antiken Siedlungen in der Umgebung von Fethiye, vor allem jedoch in Telmessos, gefunden hat. Die Ausgrabungen dauern noch an. Sie sollten das Museum vor oder nach dem Stadtrundgang unbedingt besuchen. In dem Museum sind archäologische Werke aus der Bronzezeit, aus dem Altertum, aus der römischen und byzantinischen Epoche sowie ethnologische Stücke aus der Zeit der Menteþe und der Osmanen sowie aus der jüngeren Vergangenheit ausgestellt. Das Museum hat außer montags jeden Tag von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Die Geschichte von FethiyeZu antiker Zeit befand sich die Stadt Telmessos im heutigen Zentrum von Fethiye. Telmessos war eine der wichtigen Städte im Gebiet der Lykier und bildete die Westgrenze von Lykien. Im Westen grenzte das Gebiet der Karier an. Man schätzt, dass Telmessos im 5. Jahrhundert v.Chr. gegründet wurde, aber im Zusammenhang mit der Gründung dieser Stadt gibt es keine eindeutigen Dokumente. Vielleicht ist aus diesem Grund eine Legende um Telmessos entstanden. Laut dieser Legende soll der Sonnengott Apollon die Stadt gegründet haben. Apollon verliebte sich, so die Legende, in die jüngste Tochter des phönizischen Königs Agenor. Um sich dem Mädchen zu nähern, nahm er die Gestalt eines kleinen, anmutigen Hündchens an. Sie heirateten und ein Sohn wurde geboren, dem sie den Namen Telmessos gaben. Apollon gab der Stadt, die er gründete, den Namen seines Sohnes. Der lykische Gott schützte Apollon und so wurde auch die Stadt seinem Schutz unterstellt. Telmessos kam zusammen mit allen lykischen und karischen Städten im Jahre 547 v.Chr. unter die Herrschaft der Perser und wurde zu einem Gouvernement des persischen Königreiches. Telmessos war Teil des Bündnisses Attika – Delos, das in der Mitte des 5. Jahrhundert v.Chr. gegründet wurde. Im Winter 344 – 343 v.Chr. ergab sich Telmessos dem Heer Alexander des Großen. Im Jahre 189 v.Chr. unterstellten die Römer die Stadt dem Königreich von Bergama, nach dessen Niedergang Telmessos in die Lykische Föderation eingegliedert wurde. Es wurde zu einer der sechs wichtigsten Städte dieser Föderation. Im 8. Jahrhundert wurde der Name der Stadt zu Ehren des byzantinischen Herrschers Anastasios in "Anastasiapolis" geändert. 1284 kam die Stadt unter die Herrschaft der Menteþeoðullarý, im Jahe 1424 wurde sie Teil des Osmanischen Reiches und erhielt den Namen Meðri. Ihren heutigen Namen erhielt die Stadt 1934 im Gedenken an den gefallenen Piloten Fethi Bey. Stadtnahe Buchten und SträndeWenn Sie sich nicht mit dem Strand vor Ihrem Hotel zufriedengeben und die Schönheiten der Umgebung von Fethiye entdecken wollen, dann werden Sie zur Genüge Orte finden, die Sie aufsuchen können. Sie können auch Stellen wählen, deren Namen nicht in jeder Munde ist und die deswegen auch nicht überfüllt sind. Haben Sie ein eigenes Fahrzeug, sollten Sie unbegingt um die "Oyuk-Berg" genannte Halbinsel fahren. Wollen Sie dagegen etwas Sport machen, können Sie diese Strecke auch zu Fuß zurücklegen. Gehen Sie an den Stränden 1. und 2. Karagözler und am Hafen vorbei nach rechts und folgen Sie dann der Meeresküste. Zuerst werden Sie die Aksazlar-Bucht erreichen. Etwas weiter liegt die Bucht Samanlýk. Dann gehen Sie vorbei an dem Feriendorf Letoonia, das mit der Bucht und der Halbinsel in schöner Weise harmoniert, und setzen den Weg fort. Der Ausblick von oben auf das unter Ihnen liegende Meer und die Felsformationen in dem Blau ist wunderschön, fotographieren Sie diese Panoramen. Überall stehen Tannen und die Luft ist von ihrem Duft erfüllt. In der Tiefe folgt eine anmutige Bucht der anderen, zu den meisten dieser Buchten können Sie hinabsteigen. An einer von ihnen finden Sie einen schönen Sandstrand mit Toiletten und einem Büfett. Der Weg führt über die Landzunge am Ende der Halbinsel und endet an der Kalemya-Bucht. Sie müssen jedoch im Hillside Beach Club übernachten, sonst können Sie nicht an diese Bucht gelangen. Sie müssen sich dann damit zufriedengeben, von dem Hügel aus über die Gegend zu blicken. Für den Rückweg können Sie die andere Seite wählen. Die Boncuklu-Bucht, die an die Kalemya-Bucht grenzt, empfiehlt sich besonders für Wassersport und zum Schwimmen. Der Rückweg verläuft zwar nicht an der Küste, aber er ist mit seinen vielen Tannen dennoch attraktiv. Auch ist er asphaltiert. Denselben Ausflug können Sie auch mit dem Boot machen. Die Bucht Turunç Pýnarý, einer der Anlaufspunkte bei Tagestouren mit dem Boot und von Schiffen der "Blauen Reise", können Sie aber auch auf dem Landweg erreichen. Die Hügel der Bucht Turunç Pýnarý, im Westen der Kalemya-Bucht gelegen, sind von Orangenbäumen umgeben. An der Bucht, in deren inneren Teil Süßwasserquellen sprudeln, gibt es ein einfaches Lokal, das "Osman’ýn Yeri" genannt wird. Das Obst kann man sich selbst vom Baum pflücken und auch Gemüse kann geerntet werden. Der Fisch ist aufgetischt und mit Hilfe der Animation von Osman fehlt es auch nicht anVergüngen. Bleiben Sie zum Essen, sollten Sie unbedingt von dem gegrillten Fisch, von den Krustentieren wie Garnelen und zum Salat von den Olivenölgerichten probieren. Neben Olivenöl werden für den Brotteig Zutaten wie Oliven, Zwiebel, Käse, Petersilie, Dill, Pfefferminz, Tomaten, grüner Paprika, schwarzer Pfeffer und Kümmel verwendet. Auf Ihren Wusch können auch Krabben hinzugefügt werden. Das Brot wird im Holzofen gebacken; Tel: 0542/423 52 15. Der Rückweg verläuft zwar nicht an der Küste, aber er ist mit seinen vielen Tannen dennoch attraktiv. Auch ist er asphaltiert. Denselben Ausflug können Sie auch mit dem Boot machen. SträndeDie bekannesten Strände unweit des Stadtzentrums von Fethiye sind die Strände Çalýþ und Karagözler. Der Çalýþ-Strand ist ein schmaler, 5 km langer Sandstrand an der Küstenstraße am Eingang des Golfes. Weil er sehr windig ist, eignet sich dieser Strand hervorragend zum Surfen. Zu dem Strand, 4 km vom Zentrum entfernt, verkehren regelmäßig und häufig Busse und Minibusse. Am Weg und entlang des Strandes reihen sich zahlreiche Hotels. Es gibt dort auch Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten. Am Strand wurde ein Nomadenzelt aufgestellt. Da die Nomadenkultur auf dem Wege ist, vergessen zu werden, dient dieses Zelt, das auf Interesse stößt, dem Kennenlernen dieser Kultur und deren Küche. Die Strände 1. Und 2. Karagözler liegen so gut wie innerhalb von Fethiye. Das Meer, auf dem selbst bei windigem Wetter keine Welle zu sehen ist, eignet sich hervorragend zum Schwimmen. Ein der Stadt unterstelltes Bootshaus am Strand stellt sämtliche Möglichkeiten für den Wassersport zur Verfügung. In den letzten Jahren hat in Fethiye der Rudersport begonnen, an Interesse zu gewinnen. An den Karagözler-Stränden werden am 9. Und 10. Februar eines jeden Jahres Ruderwettkämpfe um den Mittelmeer-Pokal durchgeführt. Die Wettkämpfe wurden in diesem Jahr auch für internationale Teilnahme geöffnet. In der näheren Umgebung von Fethiye gibt es weitere, zahlreiche Strände. Nicht nur in Fethiye oder in der Türkei, in der ganzen Welt genießen die Strände Ölüdeniz Kýdrak und Belceðiz an Bekanntheit. Das Ölüdeniz zählt als eines der Symbole für den Türkeitourismus (schauen Sie bezüglich dieses und weiterer Strände unter den entsprechenden Überschriften nach). |
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