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Wanderwege auf der Halbinsel Bodrum

1. Strecke: PEDASA (Festung Gökçeler)

Für den Rückweg einer Wanderung, die im Norden von Bodrum beginnt und zur Festung Gökçeler führt, gibt es verschiedene Alternativen.

Schwierigkeitsgrad: GB 1; Dauer: 1 Stunde und 40 Minuten;

Merkmale: Die Wanderung, die mit einer sanft abfallenden, mit Ausblicken reichen Strecke in Bodrum beginnt, geht durch ein Tal hindurch nach Gökçeler. An dem Punkt, von dem die Täler Richtung Nord- und Südwesten der Halbinsel abgehen, befindet sich eine Festung, die von den Lelegiern gebaut wurde, und in ihrer Umgebung stehen historische Bauten.

2. Strecke: LELEGISCHE HÄUSER + PEDASA

Der Weg geht von dem Ort Gölkýrý, auf der Halbinsel gelegen, nach Çukurboðazý. Von dort aus kommt man über Koca Ören und Evcili Ören zu der Festung Gölçeler. Anschließend wandert man nach Bodrum.

Schwierigkeitsgrad: GB 3; Dauer: 4 Stunden;

Merkmale: Die Strecke bietet die Möglichkeit, verschiedene Beispiele von alten Siedlungen auf der Halbinsel besichtigen zu können und unterbreitet prächtige Panoramen.

3. PEDESA + KIRCHE GEBE

Man wandert von der Festung Gölçeler Richtung Norden. Die Strecke steigt von dem Ort Ýncirlikuyu aus Richtung Osten an. Nach der Kirche Gebe kann man entweder nach Torba oder nach Demire hinuntergehen.

Schwierigkeitsgrad: GB 3; Dauer: 4 Stunden;

Merkmale: Die Landschaft dieser Gegend ist sehenswert. Die Kirche Gebe ist keine Kirche, wie der Name eigentlich nahelegt, sondern ein Friedhof. Die Umgebung ist voller Macchia, so dass sich der Weg öfters zwischen dem Gebüsch verliert.

4. SANDIMA + FELS PARTIPANAZ

Die Strecke, die in Yalýkavak beginnt, geht über das alte Dorf Sandima zu dem Felsen Patipanaz. Von den Abhängen des Berges Karakuzu führt der Weg zurück nach Yalýkavak.

Schwierigkeitsgrad: GB 1; Dauer: 1,5 Stunden;

Merkmale: Sandima, das man über einen landschaftlich sehr schön gelegenen Weg erreicht, ist ein verlassenes Dorf mit hübschen Panoramen, das die Möglichkeit bietet, die noch nicht allzu lang aufgegebene Lebensweise auf der Halbinsel nachzuverfolgen. Es lohnt sich, den Felsen Patipanaz, der historische Spuren trägt, zu sehen und den Ausblick auf die Gegend zu genießen.

5. GERÝS, ABHÄNGE DES KANAMAÞA, Sandima, Fels Patipanaz

Die Strecke, die in Yalýkavak beginnt, geht über das alte Dorf Sandimazu dem Felsen Patipanaz. Über die Abhänge des Berges Karasulu gelangt man zu den Hügeln des Dorfes Geri_. Geht man weiter Richtung Süden, gelangt man über die Abhänge des Karakaya in das Dorf.Schwierigkeitsgrad: GB 2-3; Dauer: 4 Stunden;

Merkmale: Der Weg liegt in einer idyllischen Landschaft und bietet schöne Panoramen.

6. TERMERA

Bis zu dem Dorf Mandýra auf dem Baðla-Berg kann man mit dem Fahrzeug fahren. Über eine Strecke, die hier beginnt, erreicht man Termera, das auf dem Asarlýk-Berg liegt. Man kehrt auf demselben Weg zurück.

Schwierigkeitsgrad: GB 2; Dauer: 2 Stunden;

Merkmale: Während der Wanderung stoßt man auf Fundamente lelegischer Bauten. Eine Mauer, die in einem Tal auf dem nördlichen Anhang des Weges steht, wirkt mit ihren riesigen Steinen interessant. Termera besteht aus Felsengräber und den Ruinen eines Tempels, die auf einem Gelände stehen, das versteckt in einer Vertiefung in der Mitte des Asarlýk-Berges liegt. Es ist ein heiliger Ort, der in der Mythologie Grund war, dass der Ausdruck "Der Schmerz von Termera" geprägt wurde, und an dem ein Ereignis sich vollzog, dessen Held Herakles war. Die Ursprünglichkeit dieser Gegend mit ihren einzigartigen Panoramen wird dieser Legende gerecht.

7. FESTUNGEN GIREL und ÖREN (das antike Side)

Der Weg beginnt oben an einer Kreuzung zwischen Göl-Darbelen. Er steigt nach oben und hat man das Dorf Girel Avlusu passiert, klettert der Weg den Berg Karadað hinauf. Nach der Besichtigung der Festungen, die sich im Westen und Süden des Gipfels befinden, steigt man im Westen des Berges nach Daðbelen hinunter.

Schwierigkeitsgrad: GB 3; Dauer: 4 Stunden;

Merkmale: Die Strecke führt an ihrem Anfang über die Stätte Ören, wo mit großer Wahrscheinlichkeit der Telmissos-Tempel stand, und die neben einer zerfallenen byzantinischen Kirche liegt. Weil der Tempel für Weissagungen diente, wurde er in der Mythologie zu einer Legende. Girel Avkusu, an dem man danach vorbeikommt, ist eines der verlassenen Bergdörfer der Halbinsel. Die Festungen Girel und Ören, einst lelegische Siedlungen, die den Namen Side trugen und die nahe des Gipfels des Karadað-Berges gegründet wurden, wurden später als Zufluchtstätte genutzt.

8. GÝDEL AVLUSU

Die Strecke beginnt in Yukarýgölkýrý und verläuft nach einer Zysterne in Çukur Boðazý Richtung Westen über die Abhänge der Berge Oyukludað und Karadað, wo man dann Gidel Avlusu erreicht. Von hier aus führt der Weg dann weiter nach Daðbelen.

Schwierigkeitsgrad: GB 3; Dauer: 3 Stunden;

Merkmale: Diese Strecke besteht aus Pfaden, die man früher zu Fuß oder auf dem Rücken eines Esels zurücklegte. Sie beginnt im Norden und verläuft nach Süden und führt über das Bergdorf mit seinen Friedhöfen.

Strecken mit Übernachtung

1) Strecke: WANDERUNG AUF DEM ANTÝKEN KÖNÝGSWEG

Die Wanderung beginnt in Herakleia (heute Kapýkýrý), das zu vorchristlicher Zeit eine Hafenstadt war, gelegen am Ostende des Bafa-Sees. Der Weg verfolgt den ANTÝKEN KÖNÝGSWEG und führt über die Beþparmak-Berge (Berg Latmos) zu Höhlen, in denen vorgeschichtliche Höhlenmalereien und Fresken aus der Zeit des Frühchristentums zu sehen sind, sowie zu den Ruinen eines Klosters (ARAP AVLUSU). Diese Tour dauert 3 Tage und 2 Nächte; es wird gecampt.

Schwierigkeitsgrad: 3-4; Dauer: mindestens 14 Stunden;

Merkmale: Die Wanderung ist reich an Geschichte und führt durch eine wunderschöne Landschaft.

(Der Text stammt von der Internetseite www.bodrum-bodrum.com)

Weitere empfehlenswerte Wanderstrecken

1. Strecke:Diese, durch Mandarinengärten verlaufende Strecke führt über das Dreieck Dereköy, Yalýkavak und Yakaköy. Auf der Strecke kann man antike Felsengräber, eine Kirche aus der byzantinischen Epoche und drei Gräber, in Form von kleinen Pyramiden gebaut, besichtigen. Diese Wanderung, die maximal 4 Stunden dauert, führt über spitze Felsen und Sie werden sicherlich aufregende Augenblicke erleben

2. Strecke: Ruinen einer anderen Festung können Sie auf einer Wanderung sehen, die in dem Dorf Kýzýlaðaç, im Osten von Bodrum gelegen, beginnt und zu dem Ort Ýçmeler hinabführt. Weil diese Wanderung am Rande des Meeres endet gibt es keinen Grund, sich nicht dem kühlen Wasser der Ägäis zu überlassen.Die deutlichsten Spuren der hellenistischen Epoche in der Region finden Sie in Thengeila, das von den Römern stammt. Um die Ruinen einer antiken Siedlung zu erreichen, die im Nordosten der Ortschaft Yalýçiftlik liegen, beginnen Sie die Wanderung einen Kilometer hinter dem Ort und steigen Sie den Weg hinauf, der durch einen Wald führt und der 2 Stunden dauert. Der Rückweg wird etwa 1,5 Stunden in Anspruch nehmen und wenn Sie wollen, können Sie bei der Baracke der Fischer, die an einer der unberührtesten Buchten von Bodrum liegt, ins Meer gehen und die Müdigkeit des Tages abschütteln.Die Goeletten von BodrumWas die Schifffahrt betrifft war Bodrum, von der Vergangenheit bis heute, stets unter den Ersten. Vielleicht befindet sich aus diesem Grund das einzige wichtige Unterwasser-Museum der Türkei, in dem auch versunkene Schiffe ausgestellt sind, in der Festung von Bodrum. Das bedeutendste Stück des Museums ist ein versunkenes hölzernes Schiff. In der Fracht dieses Handelschiffes fand man auch ein Modell des besagten Schiffes.

 
 

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