|
www.mugla-turizm.gov.tr |
|||
|
|||
|
Orte zum Tauchen in Bodrum |
|||
|
Bodrum, das mit seinem Yacht-Tourismus, seinen Stränden und Buchten sowie mit seinem Nachtleben ohnehin einen wichtigen Platz im Türkei-Tourismus innehat, begann mit den neu geschaffenen Möglichkeiten zum Tauchen und mit den im September 2001 neu eröffneten Tauchstationen auch in diesem Bereich von sich reden zu machen. Auch das Unterwasser-Museum in Bodrum, dem einzigen bedeutenden Museum, in dem Funde ausgestellt werden, die man aus den Meerestiefen barg, steigert das Interesse der Taucher an der Stadt. Wichtige Orte zum Tauchen sind in der Umgebung von Bodrum folgende: Büyük BangoDieser Ort ist zu einem Symbol für den Tauchsport in der Region geworden. Mit dem Boot ist er in 20 Minuten von Bodrum aus zu erreichen und die höchste Erhebung dieses Riffes beträgt 4 m. Auf den Seiten, die Richtung Bodrum, Gümbet und Ýstanköy liegen, fällt das Riff langsam ab, auf der Seite Richtung der Insel Karaada dagegen steigt es wie eine Mauer ab in die Tiefe. Die Umgebung des Riffes ist 28 – 30 m tief. Auf dem Riff und seinen Ausläufern kann man Teile von Amphoren sehen, wenn auch wenige. Während des Tauchens werden Sie sicherlich von den Schwärmen unterschiedlichster Fischarten begleitet. Wenn Sie Glück haben, treffen Sie auch auf Wasserschildkröten. Küçük Bango; Dieser Ort liegt 200 m von Büyük Bango entfernt in Richtung Bodrum. Die höchste Erhebung dieses Riffes beträgt 5 – 6 m. Auf allen vier Seiten fällt es nach 7 – 8 m steil ab und die tiefte Stelle beläuft sich auf 28 – 30 m. Alle Lebewesen, die man bei Büyük Bango sehen kann, kommen auch hier vor. Diese beiden Riffe, um die die Bodrumer Tauchschulen konkurrieren, sind derart interessant, dass Sie sagen werden: "Gibt es wirklich so viele unterschiedliche und zahlreiche Fische im Mittelmeer?". Wenn Sie von nahem an den Riffen vorbeifahren, können Sie ihre höchsten Erhebungen deutlich sehen. Die Insel Kargý: Diese Insel liegt ungefähr 1,5 Stunden von Bodrum und 500 m von der Landzunge Akyarlar entfernt. Von den Inseln in der Region Bodrum liegt sie der griechischen Insel Kos am nächsten (3,5 Seemeilen). Auf dem Hügel der Insel Kargý steht ein Leuchtturm. Der Ort zum Tauchen befindet sich auf der Seite der Insel, die Richtung Golf blickt, und ist einer der schönsten Stellen in der Region Bodrum, um diesen Sport auszuüben. Die anderen Seiten der Insel eignen sich nicht zum Tauchen. Auf der Richtung Kos-Insel liegenden Seite trifft man in einem Bereich zwischen 5 und 25 m auf zahlreiche Amphorenscherben, die wahrscheinlich zu Überresten eines Schiffes aus dem 4. Jahrhundert, also aus der römischen Zeit, gehören. An der Stelle zum Tauchen gibt es Stalagmiten, das heisst kleine Felsen, die von der Tiefe nach oben ragen. Von deren höchsten Punkte aus sind es 50 m bis zur Küste. Das Riff, dessen höchste Stelle 15 m unter der Wasseroberfläche liegt, zieht großes Interesse auf sich. Auch die Küstenseite der Insel steigt langsam ins Meer ab und nach etwa 20 – 22 m fällt der felsige Grund bis zu 36 m in die Tiefe. Bei jedem Tauchgang kann man Schwärme unterschiedlichster Fischarten sehen. Der einzigste Nachteil dieses Ortes ist, dass zu manchen Zeiten im Jahr Richtung Insel Kos eine starke Strömung herrscht. Die Insel Köçek: Diese Insel liegt eine Seemeile von der nach Bodrum gerichteten Seite der Kargý-Insel entfernt. Sie ist klein und felsig. Die Buchten Akyarlar und Karaincir sowie der Aspat-Berg sind eine Meile von der Insel entfernt. Was der Insel eine Besonderheit verleiht ist, dass über dem Wasser nur wenig Felsen zu sehen sind und sich in ihrer Umgebung zahlreiche Scherben von Amphoren finden, die aus verschiedenen Jahrhunderten stammen. Die Seite der Köçek-Insel zum Festland hin ist 8 – 10 m tief, die nach Bodrum und Kargý blickende Seite 20 –22 m und die Gökova-Seite 32 – 34 m. Auf der letztgenannten Seite befindet sich in 28 – 30 m Tiefe ein Anker aus der späten Eisenzeit, der auf den Felsgrund gesunken ist. An dieser Tauchstelle kann man auch auf Fische treffen, die bei der Kargý-Insel nicht vorkommen. Die Insel Karaada – Bucht Kaçakçý: Die kleine Bucht auf der Rückseite der Insel Karaada wird von den Tauchclubs zu Ausbildungszwecken bevorzugt. Nicht nur an der Bucht, auch an zwei Landzungen der Insel kann getaucht werden. Was die Bucht auszeichnet ist eine Höhle, die sich von der Bucht aus, ein Meter unter dem Wasser, etwa 40 – 50 m in das Innere der Insel zieht. Weil die Strecke vom Eingang der Höhle bis zu einer weiträumigen Stelle sehr schmal ist, empfiehlt es sich, dass nur erfahrene Taucher mit Ausbildung in dieser Höhle tauchen. Die weiträumige Stelle innerhalb der Höhle bietet mit ihren Stalaktiten einen außergewöhnlichen Anblick. Darüber hinaus ist die Wassertemperatur hier, gegenüber dem Meerwasser draußen, etwa 5 Grad wärmer. Die Insel Karaada – Höhle Delikli: Die Insel Karaada birgt in der Mitte der in Richtung Kos-Insel gelegenen Seite noch eine weitere Höhle und kann sich so zwei unter Wasser befindlicher Höhlen rühmen. Die Tiefe fällt an der Stelle, an der sich die Höhlen befinden, auf 40 – 50 m in Richtung der kleinen Bucht auf der anderen Seite ab. Die Felsen befinden sich in 20 – 25 m Tiefe. Die erste Höhle ist 15 m tief, aber weil ihr Eingangsbereich sehr schmal ist, ist es nicht zu empfehlen, dort zu tauchen. Die zweite Höhle ist von der ersten 20 – 30 m entfernt, ihr Eingang bequem und sie ist in ihrem Innern ziemlich geräumig. Sie liegt in einer Tiefe von 12 – 14 m und wenn Sie sich im Innern der Höhle umschauen, werden Sie viele interessante Fischarten zu sehen bekommen. An der Decke der Höhle befindet sich ein Loch von einem Meter Durchmesser und durch dieses Loch können Sie bequem 6 – 7 m heraustauchen. Interessant ist, dass, ist man durch dieses Loch hindurch, überall an der oberen Seiten sich kleine Bläschen bilden. 25 m vor der Höhle befinden sich moosige Felsen und dort kann man auf Riesenbarsche treffen. Die Insel Karaada – Landzunge AksonaWeil ein Schwammfischer aus Bodrum zum ersten Mal von der Existenz dieser Landzunge berichtete, erhielt sie diesen Namen. Sie liegt auf der Gökova-Seite der Insel Karaada, also auf der Südseite. Von der Küste aus sind es drei Meter, bis sie dann zuerst auf 20 m, dann auf 40 – 45 m abfällt. Man trifft nicht nur auf zahlreiche archäologische Funde, auch der Reichtum an Fischarten ist bewunderswert. An einigen Monaten der Saison gibt es, manchmal schwach, manchmal stark, eine Oberflächenströmung in Richtung Landzunge. Die Insel Yassýkaya: Sie befindet sich vor der Südspitze der Insel Karaada, 300 – 400 m von der Landzunge entfernt. Weil ihre nach Karaada gerichtete Seite und die Nordseite seicht und moosig ist, sind diese nicht zum Tauchen geeignet. Die Südostseite der Insel steigt als Fels terassenförmig in die Tiefe, Richtung Süden dagegen fällt sie als Felskamm ab. An dieser Stelle sind die unterschiedlichsten Fischarten zu fast jeder Zeit anzutreffen. Es besteht sogar die Möglichkeit, in einem Umkreis von drei Metern Rochen zu sehen. Taucher sollten an manchen Monaten im Jahr auf die starke Strömung auf der Knidos-Seite achten, die sowohl von der Oberfläche wie aus der Tiefe kommen kann. Landzunge und Insel Orak: Diese Stelle, die eineinhalb Stunden von Bodrum entfernt und innerhalb des Golfes von Gökova liegt, ist als Tagesausflug einer der weit entferntsten Orte. Mit ihrer bezaubernden topographischen Struktur ist diese Stelle unter Wasser für all diejenigen Taucher, die bisherige Leistungsgrenzen überwinden wollen, eine unerhoffte Herausforderung. Werfen Sie den Anker an der kleinen Bucht auf der Innenseite der Landzunge, von hier aus können Sie gleich in beide Richtungen tauchen. Taucht man in Richtung der Gökova-Seite der Landzunge, so wird es an Aufregung nicht fehlen. Das Innere einer Höhle, die man nach 32 – 34 m in diese Richtung erreicht, ist mit lilafarbenen Schwämmen bedeckt. Von dieser Stelle aus fällt das Gelände erst 25 m, danach 65 – 70 m ab. Auch eine interessante Felswand befindet sich unter Wasser, was diesen Ort zu einem Traum eines jeden Tauchers macht. Ist das Vorkommen unterschiedlicher Fischarten zwar nicht überreichlich, so sind doch interessante Exemplare anzutreffen. * In Bodrum, das sich der schönsten und interessantesten Stellen zum Tauchen im Mittelmeer rühmen kann, wurde bis zum 24. September 2001 zwischen der Landzunge Akyarlar und der Insel Orak getaucht. Gemäß dem Staatsanzeiger, der zu dieser Zeit veröffentlicht wurde, wurde auch die Halbinsel Bodrum, wie viele andere Küsten der Türkei, vollständig (der Bereich zwischen Gümüþlü und Yalýkavak ausgenommen) für das Tauchen mit Sauerstoffflaschen zu touristischen oder sportlichen Zwecken freigegeben. |
|||
|