www.mugla-turizm.gov.tr

Leitfaden Muðla

Wichtige Telefonnummern
Regierungspräsidium  : (252) 214 10 01
Bürgermeisteramt     : (252) 214 18 46
Tourismus- und Kreiskulturamt       : (252) 214 12 61
E-mail:muglaturizm@superonline.com
Kreispolizei     : (252) 214 19 04-05-06
Kreispolizei – Passamt         : (252)214 36 33
Waldbrand     : 177
Polizei : 155
Feuer  : 110
Ambulanz      : 112
Gesundheitsdienste
Staatliches Krankenhaus:(252) 214 13 23, (252) 214 13 24
Krankenhaus der SSK-Versicherung:(252) 214 13 26 ,27
Privatkrankenhaus Yücelen: (252) 223 80 40

Unterkunft

In Muðla gibt es zwei 3-Sterne-Hotels. Für Informationen über Hotels sehen Sie bitte im Abschnitt Hotelführer nach. Regierungspräsidium und Stadtverwaltung, die die historischen Muðla-Häuser in dem als "Altes Muðla" bezeichneten Gebiet restaurieren ließen, rufen zu Investitionen auf, um den Tourismus weiter zu beleben. Damit soll das kulturelle und touristische Potential in bester Weise auswertet werden.

Kongresszentrum

Das Kongresszentrum, das die Universität Muðla neu fertigstellte, umfasst 4 Versammlungsräume, die dem Tourismus zu Diensten gestellt werden. Mit Übereinstimmung der Universität Muðla und des Regierungspräsidiums können die Versammlungsräume von Seiten der Reiseageturen und derjenigen Einrichtungen, die Konferenzen organisieren wollen, verwendet werden.

Kultur Volkstänze

Waren früher in Muðla sehr viele verschiedene Tänze bekannt, so sind sie heute zum Teil vergessen. In der Region werden zwei Arten von Tänzen unterschieden, einmal mit Musik, einmal ohne, wobei die Tänze mit Musik in größerem Ausmaß dem Vergessen anheimfielen. Die Zeybek-Tänze werden je nach persönlicher Veranlagung und Charakter sowie je nach Art der Tanzmelodie entweder langsamer oder schneller getanzt. Dieser Tanz, bestehend aus Bewegungen der Arme, Beine und des Bauches, formt sich aus den Grundelementen Vorwärtsgehen, Drehung, Zusammenströmen, In-die-Knie-Gehen und Drehung auf den Füßen. Diese Tänze können Sie bei Hochzeiten in unserer Region oder während "Türkischer Nächte", die in einigen großen Hotels des Kreises veranstaltet werden, beobachten.

Regionale Lieder

Einige der wichtigsten Lieder von Muðla sind: Muðla Zeybeði, Kerimoðlu Zeybeði, Feraye, Çökertme und Kýna-Weisen. Einiger dieser Stücke sind von dem Musiker Tolga Çandar interpretiert worden und als Kasette oder CD erschienen.

Gerichte aus Muðla

Regionale Gerichte aus Muðla sind folgende:

Suppen: Tarhana, Ara, Dutmeç

Fleisch und Fisch: Çopur, Et Terbiyelisi, Döþ Dolmasý, Büryan, Balýklen, Karýn Kumbar Dolmasý

Gemüse: Çýntar Kavurmasý, Ot Ekþilemesi, Galli Patlýcan, Ebegümeci Kavurmasý, Börülce Kavurmasý, Teltorlu Börükce

Teigwaren und Nachspeisen: Keþkek, Saç Böreði, Yalanký, Zerde, Katmer, Badem, Cevizli Suçuk, Üzüm Köftesi, Ballý Kabak

Marmelade und Fruchtsäfte: Bestel, Üzüm, Patlýcan, Dülek Reçeli, Gül Suyu

Einige der Speisen, die in den Haushalten der Region zubereitet werden, findet man in den Restaurants im Zentrum von Muðla. In Restaurants wie dem Ömer’in Yeri in der Nähe des Þadýrvan oder dem Köfteci Kemal, aber auch in anderen Lokalen können Sie auf den Geschmack unserer regionalen, hausgemachten Gerichte kommen.

Vergnügungsorte

Mabolla Cafe Bar: Außer Sonntags gibt es jeden Abend live-Musik im Stile der Rock- und Popmusik der 60er und 70er Jahre. Tel: (252) 214 25 04

Cafede Kafe: Wir empfehlen Ihnen, in dem Cafede Kafe, das sich in einem alten umgebauten Gebäude befindet, auch die Handarbeiten zu betrachten, die der Besitzer selbst herstellt.Sanat Evi: Das Sanat Evi wurde von dem Betreiber des Cafede Kafe in der Nähe des Basars eröffnet und bietet seine Dienste in einem alten, restaurierten Muðla-Haus an.

Despina Bar: (252) 214 90 20

Golf Cafe: (252) 214 93 7

Tagesausflüge und mehrtägige Touren

Stadtrundgang:

- Parken Sie Ihr Fahrzeug im Zentrum.

- Besuchen Sie zuerst den historischen Basar Arasta. Das Stadtviertel Saburhane liegt hinter dem Basar auf den Anhängen des Asar-Berges. In dem Viertel lebten bis zum Jahre 1924 Griechen und Türken freundschaftlich miteinander. Dort befinden sich schöne, restaurierte alte Häuser und Moscheen aus dem 15. – 17. Jahrhundert.

- Auf dem Rückweg können Sie in den Teegärten auf dem Platz einen Tee genießen.

- Danach ist ein Besuch des Museums zu empfehlen, aber achten Sie darauf, dass es an den Montagen geschlossen ist.

- In einem der kleinen Lokale können Sie Ihr Mittagessen einnehmen. Muðla ist für die Gerichte Keþkek, Çýntar Kavurmasý und Börükce Teretoru berühmt. Fragen Sie nach.

- Auf dem Basar können Sie die Handarbeitsartikel bewundern. Die für Muðla typischen gewebten Stoffe sind preisgünstig und an keinem anderen Ort zu finden. Suchen Sie auch die Gesellschaft MELSA unterhalb des Regierungspräsidiums auf. Die, die Glück haben, können an den Donnerstagen über den Markt von Muðla schlendern. Hier finden Sie alles: Neben reichlich Obst und Gemüse Webstoffe, handgearbeitete Tücher, Spitzen, Kopftücher und handgearbeitete Produkte aus Häkelspitzen, Teppiche und Kelims, Geschenkartikel aus Holz sowie aus dem Ort Kavaklýdere Schmiedewaren aus Kupfer und andere Geschenkartikel. Haben Sie Ihren Stadtrundgang nicht auf einen Donnerstag gelegt, können Sie derlei Produkte auch in den Läden des Basars finden, auch wenn der Preis etwas variieren wird.

- Unternehmen Sie einen Halbtagesausflug zu der Karabaðlar-Hochebene und den Picknick-Plätzen Yaraþ und Kýzýldað. Auf der Karabaðlar-Hochebene, 4 km vom Stadtzentrum entfernt, finden Sie weiß gestrichene, mit roten Ziegelsteinen bedeckte und mit verzierten Kaminen versehene Häuser, die denen im Stadtviertel Saburhane in Muðla ähneln. Vergessen Sie nicht, in einem der Lokale der Hochebene das Gericht "Kuyu Büryaný" (gegrilltes Lammfleisch) zu probieren. Auch können Sie die Tagesausflugslokale auf den Picknick-Plätzen Yaraþ und Kýzýldað aufsuchen.

Von Muðla aus startende Touren

Haben Sie in Muðla Unterkunft genommen, so können Sie verschiedene Tagesausflüge unternehmen. Im Folgenden die Beschreibung der Ausflugsorte. Je nach Entfernung können Sie die Touren entweder selbst oder mittels einer Reiseagentur planen.

Ula – Akyaka – Köyceðiz – Dalyan – Sangerme – Göcek

Befinden Sie sich auf dem Weg von Muðla nach Fethiye, können Sie den etwas von der Straße abgelegenen Ort Ula aufsuchen. Er hat einiges zu bieten: Die historischen Ula-Häuser, die Nail Çakýrhan in Akyaka in schöner Ausführung baute, der Basar und an bestimmten Tagen der Markt von Ula; von dem in 600 m Höhe sich befindenden Sakar-Pass aus ein Blick auf Akyaka, in Begleitung der Bucht von Gökova, wo Häuser der gleichen Art wie die Ula-Häuser stehen, interpretiert von Çakýrhan. Etwas weiter oben sehen Sie die Vereinigung des vom Sprudeln stark bewegten, lauten und jederzeit eisig kalten Baches mit der Bucht. Am Rande des Baches Fischrestaurants, in denen zu jeder Zeit frischer Fisch zu finden ist. Es gibt schöne Hotels und Pensionen und für die Camper ein Waldcampingplatz. Wanderungen an der Küste des Meeres, entlang des Baches oder durch den Wald können unternommen werden. Diejenigen, die Zeit haben, können von der Gökova-Bucht aus bis in das 48 km von Akyaka entfernt liegende Ören wandern. Ein Spaziergang an der Küste der Bucht ist wie eine "Blaue Reise" auf dem Festland.Auf dem Weg von Muðla nach Fethiye liegt Köyceðiz, das schöne, Wohlergehen versprechende Zentrum des Landkreises, gelegen an einem See, der den gleichen Namen trägt. Spaziergänge am Ufer des Sees und Bootstouren auf dem See sind lohnend. Man kann bis zu den Inseln und nach Dalyan fahren. Aber heben Sie sich Dalyan für die Istuzu-Kaunos-Tour auf und begnügen Sie sich mit einer Bootstour zu den Inseln, zu der heißen Sultaniye-Quelle und mit einem Schlammbad. Am Ufer des Sees befinden sich Hotels und Restaurants.

Ekincik - Sultaniye-Quelle: Ekincik ist einer der Orte, an dem auch die Boote der "Blauen Reise" anlegen -  ein schönes Dorf an der Spitze einer kleinen Bucht. Es liegt auf dem Landweg 25 – 30 km von Köyceðiz entfernt. Auf diesem Weg befindet sich die Sultaniye-Quelle. Für diejenigen, die Genesung suchen, gibt es am Ufer des Sees Thermalbäder. Es ist eine Quelle, deren Wasser den höchsten Grad von Radioaktivität aufzuweisen hat und bei Rheumatismus, Ischias sowie bei Haut- und Frauenkrankheiten hilft.

Im Fluss Yuvarlak Forellen, auf dem Dalaman-Fluss Rafting:  Zwischen Köyceðiz und Ortaca liegt das Dorf Beyobasý, von dem aus man nach links Richtung Gebirge abbiegt. Der Weg geht bis zu der historischen Akköprü-Brücke über dem Dalaman-Fluss. Dies ist der Ort für diejenigen, die auf dem Dalaman-Fluss Raf

Dalyan: ting betreiben wollen, ein Sport für die Sommermonate. Beim 5. Kilometer auf dem Akköprü-Weg finden Sie nach links Hinweisschilder zu den Restaurants Çýnar und Pýnar. Nach 7 km auf dem befestigten Weg erreichen Sie den Fluss Yuvarlak. In den Lokalen unter Lauben entlang des Flusses finden Sie frische Forelle.Spaziergänge können im umliegenden Wald oder entlang des Flusses unternommen werden.

Von Köyceðiz aus über eine Abzweigung in Ortaca erreicht man Dalyan, ein touristisches Zentrum, in dem man 3 bis 4 Tage verweilen und richtig Ferien machen kann. Da wir uns auf der Durchreise befinden, verweilen wir hier nur einen halben Tag. Vom Ufer des Kanales aus können Bootstouren unternommen werden, zuerst Richtung dem Köyceðiz-See, wo man ein Schlammbad nehmen kann (kann auf Wunsch geändert werden), danach zurück Richtung Meer. Über den See mit seinen Schilfgräsern, über an ein Labyrinth erinnernde

Wasserwege: Gegenüber können Sie in Fels gehauene Königsgräber und schließlich das Nekropol der antiken Stadt Kaunos sehen. Bevor man den Sandstrand von Istuzu erreicht, empfiehlt sich ein Spaziergang durch das antike Kaunos. Steigen Sie vom Boot und wandeln Sie durch die Ruinen. An dem Ausläufer der Akropolis befindet sich ein gut erhaltenes Theater. Eine der Ruinen im Westen des Theaters gehört zu einer Kirche im Stiele einer Basilika, die anderen Ruinen stammen von einem römischen Bad und einem Tempel. In dem historischen Hafen eine Säulenhalle, daneben ein Brunnen. Stadtmauern und Felsgräber sind zu finden, die man von Dalyan aus sehen kann. In Dalyan selbst gibt es reichlich Fisch, in den Züchtungen und Kooperativen sind zu jeder Zeit Meeräschen zu finden. In den Restaurants am Rande des Kanals gibt es Meeräschen-Pfanne zum Mittagessen. Die letzte Station der Bootstour ist der Sandstrand von Istuzu, gleichzeitig der Ort, wo Schildkröten von der Art Caretta Caretta sich vermehren und ihre Eier ablegen. Im Sommer dient er als Strand. Sie werden das Vergnügen haben, im Meer zu schwimmen und sich im See zu tummeln.

Sangerme, Dalaman, Göcek, Fethiye, Ölüdeniz

Auf dem Weg von Muðla nach Fethiye liegt Ortaca. Das in den letzten Jahren stark beachtete touristische Zentrum Sangerme ist 15 km von Ortaca entfernt. Sein Sandstrand, den der Bach Sarýçay teilt, ist 7 km lang. Vor dem Strand liegt die Baba-Insel, an der die Boote der "Blauen Reise" anlegen. 850m vom Strand entfernt ist im Landesinnern das Dorf Osmaniye zu finden. In dem Dorf gibt es Pensionen und kleine Hotels, am Strand dagegen stehen große 5-Sterne-Hotels. Überreste der antiken Stadt Pisilis sind am Strand zu sehen.

Dalaman: Auf dem Weg von Sargýrme nach Dalaman befindet sich in der Nähe von Dalaman eine staatlich betriebene Farm. Eigentlich wurden Franzosen beauftragt, für den ägyptischen Regierungspräsidenten im Osmanischen Reich, Abbas Paþa, ein Jagdschlösschen zu bauen, aber mit dem Entstehen eines Bahnhof-Projektes wurde anstelle des Jagdschlösschens ein Stationsgebäude ohne Anbindung an einen Schienenweg errichtet. Diese Gebäude dient nun als staatliche Farm. Daneben befindet sich die Abbas Paþa-Moschee. In Dalaman können Sie an der kleinen Sarsýla-Bucht und an der schwefelhaltigen Thermalquelle Spaziergänge unternehmen. Die Sarsýla-Bucht, ebenfalls ein Anlaufspunkt der Boote der "Blauen Reise", liegt 12 km von Dalaman entfernt. Ein Ausflug zu dem Wald ist überaus reizvoll. Auf dem Weg finden sich neben dem Tersakan-Fluss zahlreiche schwefelhaltige Seen mit Verbindung zum Meer. Ihr Anblick ist zauberhaft.

Göcek: Der äußerste Punkt der Bucht, die den gleichen Namen wie der

Ort trägt, wurde in den letzten Jahren zu einem beliebten Ferienort. Göcek verfügt über drei verschiedene Yachthäfen. In der Umgebung des Yachthafens im Zentrum befinden sich Hotels, Pensionen, Restaurants und Geschäfte. Etwas weiter vorne liegt der neue Yachthafen von Göcek, daneben das Swiss-Hotel. Von dem Yachthafen im Zentrum des Ortes aus können Tagesausflüge mit dem Boot zu den Buchten des Golfes und den Inseln unternommen werden. An den stillen, menschenleeren Buchten kann man sich im Meer vergnügen. Diejenigen, die an keiner Bootstour teilnehmen, können dem befestigten Weg auf dem Festland folgen und über ihn die kleinen Buchten erreichen, die sich entlang des Golfes von Göcek hinziehen. Dennoch ist das Vergnügen einer Bootstour vorzuziehen.

Fethiye: Der Ort ist ein beliebtes Tourismuszentrum am Rande des Golfes von Fethiye. Machen wir zuerst einen Stadtrundgang: Über dem Yachthafen liegt das antike Theater des Telmessos, in Richtung der Bergabhänge befindet sich das in ionischem Stil gebaute Grab des Königs Amyntas.

Ölüdeniz: 15 km entfernt von Fethiye liegt das Ölüdeniz. Auf dem Hinweg können Sie Hisarönü besuchen, auf dem Rückweg das Dorf Kayaköy, 2 km von Hisarönü entfernt. Kayaköy ist das charakteristischste Beispiel für eine Ansiedlung, die aufgrund des Bevölkerungaustausches zwischen Griechenland und der Türkei geräumt wurde und danach als Geisterort verlassen vor sich hin existierte. Zwischen den entvölkerten Häusern und Kirchen umherzuwandeln ist zu jeder Zeit ein traurig stimmendes Ereignis. In letzter Zeit werden umfangreiche Bemühungen unternommen, um dem Dorf wieder Leben zu verleihen. 5 km hinter Hisarönü liegt das Ölüdeniz mit seinem langen, goldfarbenen Sandstrand und dem türkisfarbenen Meer. Im Sommer ist es stets von fröhlichem Lachen und Geplauder erfüllt, aber auch im Winter ist es von Reiz. Entlang des Strandes können vergnügliche Spaziergänge unternommen werden.

Tlos – Yakakent – Saklýkent: Die antike Stadt Tlos liegt 13 km von der Abzweigung im Kreis Kemer entfernt, die sich auf dem 27. Kilometer zwischen Fethiye und Antalya befindet. 21 Kilometer nach der Abzweigung trifft man auf Saklýkent. Wenden wir uns zuerst Tlos zu. Der Eingang zu den Ruinen findet sich im Dorf Yaka. In den Teegärten entlang des Weges können Sie eine Ruhepause einlegen und ein Joghurtgetränk zu sich nehmen oder Tee trinken. Auf dem Hügel befindet sich die Akropolis, die zu osmanischer Zeit als Festung genutzt wurde. Unterhalb der Festung sind Überreste einer lykischen Mauer und Felsgräber zu sehen, über ihm befinden sich Ruinen eines Theater, eines Bad, eines Palästras (Übungsplatz für Ringer) und eines Gymnasions.Zum Mittagessen empfiehlt sich Gözleme und ein Joghurtgetränk (Ayran). Dazu können die Lokale am Randes des Weges aufgesucht werden, man kann aber auch einen Kilometer zu dem höher gelegenen Yakapark laufen. Der Yakapark ist ein schöner Picknickplatz zwischen kleinen Wasserkanälen, in denen eiskaltes Wasser fließt, im Schatten monumentaler Bäume gelegen.

Sie können sich Ihren Hunger aber auch auf die Zeit nach einem Rundgang durch Saklýkent aufheben. Saklýkent ist 8 km von Tlos entfernt und auf dem Weg dorthin sind rechts und links Landgaststuben zu finden, wo Gözleme, Ayran und Sac Kavurma angeboten wird. Saklýkent ist ein Canon, der sich über mehrere Kilometer hinzieht. Professionelle Kletterer können in seine Tiefen vorstoßen, aber es ist ratsam, dass sie nur 100 m weit in den Canon gehen, entlang des fröhlich rauschenden Baches, danach eine Holzbrücke überquerend, die sich an die Felsen klammert. Wasser, das sich in einem ungebängigten Rauschen ergießt, ist die Hauptquelle des Baches. Neben ihm finden sich unter Lauben Lokale. Ein Spaziergang im Wasser und Klettern an den weißen Kalksteinmauern gehören zu den vergnüglichsten Unternehmungen.

Denizli – Pamukkale – Hierapolis – Aphrodisias

Denizli, von Muðla aus über Kale-Tavas zu erreichen, ist eine Industriestadt mit Fabriken, Werkstätten und gewerblichen Ladengeschäften, die hauptsächlich im Textilbereich tätig sind. Die dem Stadtzentrum am nächsten gelegene antike Ansiedlung ist Laodikeia. Biegt man nach 5 km auf dem Weg von Denizli nach Pamukkale nach links ab, erreicht man das Theater der antiken Stadt. Das am besten erhaltenste Bauwerk ist ein Brunnen, verziert mit Reliefen und Statuen. Auch die Ruinen eines ionischen Tempels, eines Gymnasions und eines Stadions sind, wenn auch nicht sehr gut erhalten, so aber in einem ansehlichen Zustand.

Pamukale – Hierapolis: Pamukkale ist mit seiner vom Wasser geschaffenen Architektur ein Naturwunder. Becken, die sich in das Weiß gegraben haben und über ein geräumiges Ausmaß verfügen; Stalaktiten (Tropfstein), die sich über die Becken ergießen und Travertinen. Pamukkale liegt nur 19 km von Denizli entfernt, gleich daneben befindet sich die antike Stadt Hierapolis. Vor oder nach dem Stadtrundgang ist eine Besuch des Pamukkale-Museums zu empfehlen, das in dem ehemaligen Bad der antiken Stadt untergebracht ist. An seinen beiden Seiten verläuft ein Säulengang, entlang dessen sich Geschäfte reihen. Das Theater ist in einem guten Zustand, auch eine Kirche ist zu sehen, die einem der Jünger Christus, dem Heiligen Paulus, gewidmet ist. Am Ende des Weges steht der Domitian-Bogen und überall liegen verstreut Ruinen des Bades. Ein Nekropol erstreckt sich über 2 Kilometer.

Karahayýt: Das Dorf liegt 5 km von Pamukkale entfernt und ist wie dieses bekannt für sein heilendes Wasser. Auch die für die Region typischen Hotels mit ihren Thermalbädern sind hier zu finden. Im Unterschied zu Pamukkale färbt das Wasser von Karahayýt die Stellen, über die es fließt, in einer ziegelroten Farbe ein.

Das unterirdische Pamukkale: Fährt man von Denizli in Richtung Afyon und biegt in der Ortschaft Kaklýk nach links auf einen Weg ein, an dem sich eine Zementfabrik befindet, so erreicht man nach 6 km die Höhlen von Kaklýk. In der für Besucher offenen Höhle sehen Sie ein kleines Beispiel der Travertinenformationen von Pamukkale vor sich. Dies bietet einen Erstaunen erregenden Anblick.

Aphrodisias: Aphrodisias ist eine antike Ansiedlung, für deren Ausgrabung und Restauration der Archäologe Kenan Erim sein Leben widmete. So befindet sich auch das Grab von Erim hier. Aphrodisias ist eine außergewöhnliche Ruinenstadt. Man erreicht sie, indem man den Hinweisschildern folgt, die in der Nähe von Kuyucak auf der Straße von Ýzmir nach Denizli angebracht sind. Der Ort liegt 37 km von der Hauptstraße entfernt und am Eingang der Ruinenstadt befindet sich ein Museum. Man sollte es zu Beginn oder am Ende der Besichtigung unbedingt aufsuchen. Das Theater, das sich an die Akropolis anlehnt, fasste 10 000 Personen. Neben dem Platz befinden sich die Hadrianus-Bäder, in seinem Süden das Gymnasion und zwei byzantinische Kirchen mit Innenhöfen. Weiterhin gibt es Bauten von Bädern, die Hadrian und Aprodite gewidmet sind; neben dem Marktplatz (Agora) ein Odeum und ein auf14 Säulen gestützter, beeindruckender Aphrodite-Tempel. Östlich des Tempels gelegen zählt das monumentale Eingangsportal des Tetrapylons zu den schönsten Überresten der Ruinenstadt. Das Stadium, das größte und am besten erhaltenste der antiken Städte in Anatolien, hat ein Ausmaß von 362 X 56 m und bot 30 000 Zuschauern Platz

Marmaris – Datça

Marmaris liegt 2 Fahrtstunden von Muðla entfernt. In Çetibeli, das auf dem Weg liegt, befindet sich ein Hotel. Essen können Sie in den Landgaststätten einnehmen, in deren Bewässerungskanälen das Wasser friedlich vor sich hinfließt. Auf dem Weg nach oder von Mamaris können Sie die Insel Sedir mit ihrem goldfarbenen Sandstrand aufsuchen, zu der Boote verkehren. Auch finden sich Ruinen der antiken Stadt Kedrai auf der Insel.

Verbringen Sie einen Tag voller Vergnügen in Marmaris. Sie können im Yachthafen spazierengehen und über den Basar schlendern. Wenn Sie etwas Essen oder Trinken wollen, haben Sie eine reiche Auswahl. Auch empfiehlt sich ein Besuch des Museums, das in einem Turm untergebracht ist. Diejenigen, die Zeit haben, können ebenso einen Tagesausflug mit dem Boot unternehmen, die am Morgen zwischen 9 Uhr und 11 Uhr abfahren und gegen Abend zurückkehren.

Bleiben Sie über nacht in Mamaris, können Sie am nächsten Tag eine Tour über die Halbinsel machen, die über Ýçmeler, Turunç, Bayýr, Çiftlik, Orhaniye, Selimiye, Bozburun, Söðüt, Hisarönü sowie Bencik führt und sogar einen Ausflug nach Datça miteinschließen kann. Wenn Sie bis nach Datça kommen, sollten Sie unbedingt die antike Stadt Kridos besuchen, die am äußersten Ende der Halbinsel liegt.

Kavaklýdere

Kavaklýdere, 14 km von Yataðan entfernt, liegt inmitten eines Tannenwaldes und ist bekannt für seine Kupferschmiedarbeiten und Geschenkartikel, die Sie auf dem Basar des Ortes finden können. Was die Umgebung von Kavaklýdere betrifft, könnte die Ortschaft Menteþe mit ihrer Hochebene insbesondere in den Sommermonaten von Interesse sein.

Milas – Bodrum

Sie erreichen diese Orte von Muðla aus über Yataðan. Am Ortsausgang von Yataðan liegen die antiken Städte Stratonikeia und Lagina. Nähern Sie sich dem Ort Milas, können Sie die Festung Beçin besichtigen und anschließend einen Stadtrundgang durch Milas unternehmen (Museum und Monumente). Auf dem Weg nach Bodrum liegen Güllük, Boðaziçi und die Ruinen von Iasos (Kýyýkýþlacýk). In Zentrum von Bodrum steht eine Burgfestung, in der sich ein Unterwassermuseum befindet. Im Stadtzentrum können sie die Ruinen von Halikarnassos besichtigen. Ein Ausflug empfiehlt zu den Buchten der Halbinsel, an dem Myndos-Portal vorbei, und Essen gehen können Sie in den Ortschaften an den Buchten (Gümüþlük, Türkbükü, Gölköy). Haben Sie auf der Rückfahrt noch Zeit, lohnt es sich, die Küsten des Golfes von Gökova aufzusuchen (Yalýçiftlik, Mazý, Çökertme).

Der See Bafa, Herakleia, Didyma, Priene, Miletos, Kuþadasý, Efes: Von Muðla aus erreichen Sie über Yataðan zuerst Milas, danach den See Bafa und schließlich Didim. Etwas ab von dem Bafa-See liegt die antike Stadt Herakleia, deren Ruinen Sie besichtigen können. Am Ufer des Sees können Sie Essen gehen oder frühstücken. Nach einem Spaziergang durch Didim und Altýnkum erwartet Sie der Tempel des Didymaion, danach die antiken Städte Miletos und Priene. Über Söke erreichen Sie die Insel Kuþadasý. Haben Sie Zeit, können Sie dem Nationalpark Güzelçamlý einen Besuch abstatten, der in der Nähe von Davutlar liegt, an dem Sie Ihr Weg vorbeiführt. In Kuþadasý können Sie die Stadt mit ihrem Basar besichtigen und danach zu der antiken Stadt Efes fahren, für die Sie sich etwas 3 – 4 Stunden Zeit lassen sollten. Auf dem Rückweg können Sie über Selçuk-Aydýn fahren.

 
 
 
 

Früher

Drucken

Höher