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www.mugla-turizm.gov.tr |
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Yeþilyurt |
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Die Ortschaft Yeþilyurt, 14 km vom Zentrum des Regierungsbezirkes entfernt, können Sie mit Sammeltaxis erreichen, die zu jeder vollen Stunde vom Busbahnhof in Muðla abfahren. Der Ort ist berühmt für seine Webereien und trägt die Spuren der antiken Stadt Pisye, deren Geschichte bis zu dem Jahr 1 500 v.Chr. zurückreicht. Die Herkunft des Namens Pisye, der aus der hellenistischen Zeit stammt und an die Form der Ansiedlung erinnert, geht wahrscheinlich auf das luvische Wort Pissuwa zurück. Bis vor kurzer Zeit wurde Yeþilyurt "Pisi" genannt, danach wurde der altertümliche Name der Stadt der türkischen Aussprache angepasst. Das erste schriftliche Dokument, in dem der Name der antiken Stadt Pisye erwähnt wird, stammt aus dem Jahre 196 v.Chr. In diesem Dokument wird berichtet, dass der aus Rhodos stammende General Niagoras zusammen mit Idyma und Kyllandis die Ansiedlung aus den Händen des makedonischen Königs Filip V. befreite. Der Gipfel, auf dem sich die Akropolis von Pisye befand, liegt 1,5 km im Süden der Kleinstadt Yeþilyurt. Dort sieht man Überreste des Grundrisses und der Mauer. An einem weiteren Ort 2 km im Norden der Kleinstadt, der im Volksmund Aslanlý genannt wird und auf einem kleinen Hügel liegt, an dessen Ausläufern sich der Anfahrtsweg hinzieht, finden sich zahlreiche Tonscherben von Töpfen und Schüsseln. Ebenso sind seltene, bearbeitete Steine von Bauten aus dem Altertum zu sehen. Vielleicht war hier ein Außenviertel der altertümlichen Stadt angesiedelt. Innerhalb der Kleinstadt, an alten Gebäuden aber auch an gewöhnlichen Stellen wie Moscheemauern kann man, wenn auch rar, zusammengesammelte Steine aus der altertümlichen Stadt ausmachen. In der Ortschaft werden seit 200 – 250 Jahren Seidenraupen gezüchtet und Seidengewebe hergestellt. Unvergessliche gewebte Stoffe werden seit den letzten 10 Jahren von der Gesellschaft "Handarbeiten aus Muðla" (MELSA), die vom Regierungspräsidium Muðla gegründet wurde, zum Verkauf angeboten. Weil für die Herstellung dieser, für die Region typischen Stoffe Baumwolle, Ziegenwolle und reine Seide verwendet wird, sind sie sehr gesundheitsschonend. Da die Wärmedurchlässigkeit sehr gering ist werden Kleider aus diesen Stoffen sowohl im Sommer wie im Winter bevorzugt. Die Bevölkerung der Region stellt die Seide für die Seidenstoffe und die Wolle für die Wollstoffe selbst her. Kann man diese für die Region typischen Artikel wie Webstoffe und Kleidung vor Ort erstehen, so werden sie auch in Geschäften im Zentrum von Muðla oder von der Gesellschaft MELSA, die ihren Sitz unterhalb des Gebäudes des Regierungspräsidiums hat, mit dem sie auch verbunden ist, zum Verkauf angeboten. Die Gesellschaft verfügt auch über eine eigene Produktion. |
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